Bombenverdachtsfälle in St. Mauritz
Großevakuierung erst im Oktober?

Münster -

Die geplante Großevakuierung von St. Mauritz verschiebt sich möglicherweise bis in den Oktober. Eine der sechs Bombenverdachtsstellen muss nach Angaben der Stadt zuvor noch genauer untersucht werden.

Donnerstag, 13.08.2020, 15:30 Uhr aktualisiert: 14.08.2020, 15:20 Uhr
Im Evakuierungsgebiet: St.-Franziskus-Hospital
Im Evakuierungsgebiet: St.-Franziskus-Hospital Foto: Gunnar A. Pier

Die Freilegung und mögliche Entschärfung von sechs Fliegerbomben und die damit verbundene Großevakuierung von 14 000 Menschen in St. Mauritz verschiebt sich möglicherweise von September auf Oktober. Einer der sechs Verdachtspunkte müsse noch genauer untersucht werden, berichtet eine Sprecherin der Stadt Münster. In seinem Umfeld befänden sich zahlreiche Versorgungsleitungen, durch die eine Entschärfung zumindest an dieser Stelle aufwendiger ausfallen könnte.

Die Untersuchungen sollen bis Anfang kommender Woche abgeschlossen sein, berichtet die Stadt-Sprecherin weiter. „Wir gehen davon aus, dass wir danach einen Termin für die Evakuierungsmaßnahmen festlegen werden“, so die Stadt-Sprecherin.

Krankenhaus und Altenheime betroffen

Kampfmittelexperten haben Kampfmittel-Verdachtspunkte an Warendorfer Straße, Stiftsstraße und Manfred-von-Richthofen-Straße ermittelt. Wenn sie freigelegt werden, müssen bis zu 14 000 Menschen für einen Tag ihre Wohnungen verlassen. Im Evakuierungsgebiet liegen neben dem St.-Franziskus-Hospital auch mehrere Alteneinrichtungen, teilte die Stadtverwaltung vor wenigen Tagen mit.

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