Kampfmittelverdacht
Evakuierung findet am 20. September statt

Münster -

Angekündigt ist die Großevakuierung schon länger, jetzt steht der Termin fest: Am 20. September (Sonntag) werden im Stadtteil Mauritz sechs Stellen untersucht, an denen Blindgänger vermutet werden. Das hat Folgen für knapp 16.000 Münsteraner.

Mittwoch, 19.08.2020, 14:25 Uhr
Kampfmittelverdacht: Evakuierung findet am 20. September statt
In Stadtviertel Mauritz werden an sechs Stellen Blindgänger vermutet. Foto: dpa (Symbolbild)

Die große Evakuierung vor der Entschärfung von Blindgängern an fünf unterschiedlichen Stellen im Stadtteil Mauritz findet am 20. September statt. Dies hat der Krisenstab zur Vorbereitung der Groß-Evakuierung am Mittwoch (19. August) festgelegt.

An diesem Sonntag müssen rund 16.000 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Auch das Franziskus-Hospital, das Klarastift, das Haus Maria Trost und der Konvent der Franziskanerinnen von Münster – St. Mauritz liegen laut einer Mitteilung der Stadt im Evakuierungsradius. Besonders das Krankenhaus St. Franziskus muss umfangreiche Vorbereitungen für den Tag der Evakuierung treffen. Die Anwohnerinnen und Anwohner müssen sich auf einen Sonntag außerhalb ihres Stadtviertels vorbereiten.

Stadt richtet Telefonhotline ein

"Zu Fragen rund um die Evakuierung und Entschärfung wird gegen Ende August eine Telefonhotline eingerichtet", heißt es in der Mitteilung der Stadt. Vielen Fragen und Antworten zum komplexen Thema Kampfmittelfunde sind schon jetzt auf muenster.de zu finden.

Dort gibt es auch eine Karte des Stadtteils mit Adresssuche, wo die Bewohner nachsehen können, ob sie von der Evakuierung betroffen sind. Allerdings kann sich am Tag der Entschärfung der Evakuierungsradius noch verschieben, wenn die Fachleute vom Kampfmittelräumdienst dies für nötig halten.

Warn-App informiert am Tag der Entschärfung

Zu Beginn der Evakuierung wird durch die NINA Warn-App der Hörfunk und die sozialen Medien informiert. Außerdem sind im Stadtviertel Lautsprecherwagen unterwegs, die zum Verlassen der Gebäude auffordern.

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