Polizeikontrollen im Stadtgebiet
Alle drei Minuten ein Autofahrer zu schnell unterwegs

Münster -

Die Polizei hat am Dienstag an mehreren Stellen im Stadtgebiet die Einhaltung der Geschwindigkeit kontrolliert. Zahlreiche Autofahrer waren zu schnell - unter anderem ein 23-Jähriger, der gerade erst ein Aufbauseminar absolviert hatte.

Mittwoch, 02.09.2020, 13:30 Uhr
Polizeikontrollen im Stadtgebiet: Alle drei Minuten ein Autofahrer zu schnell unterwegs
Die Polizei hat am Dienstag an mehreren Stellen in Münster Autofahrer kontrolliert. Foto: dpa (Symbolbild)

Die Polizei hat am Dienstag zahlreiche Autofahrer im Stadtgebiet angehalten, weil sie zu schnell unterwegs waren. Am Vormittag kontrollierten die Beamten laut einer Mitteilung an der Trautmansdorffstraße. Dabei wurden zwischen 10 und 13.15 Uhr 65 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Bedeutet: Im Durchschnitt war alle drei Minuten ein Autofahrer zu schnell unterwegs. 

So auch ein Münsteraner, der gegen 11 Uhr mit 90 Stundenkilometern bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 unterwegs war. "Den Fahrer erwarten ein Bußgeld von 190 Euro, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot", heißt es in der Mitteilung der Polizei.

23-Jähriger erneut zu schnell

Zudem kontrollierten die Polizisten zwischen 18.15 und 19.45 Uhr am Orléans-Ring die Einhaltung der Geschwindigkeit. Dabei wurde ein 23-jähriger Autofahrer mit 84 Stundenkilometern bei erlaubten 50 angehalten. Ihn erwarten ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte. Der 23-Jährige hatte gerade erst ein Aufbauseminar absolviert, nachdem ihm die Fahrerlaubnis wegen diversen Verkehrsverstößen entzogen wurde.

Eine noch höhere Strafe muss ein 32-jähriger Münsteraner verbüßen. Er war mit seinem Motorrad mit 113 km/h unterwegs. Ihn erwarten ein zweimonatiges Fahrverbot, ein Bußgeld in Höhe von 280 Euro und zwei Punkte im Verkehrszentralregister.

Polizei schreibt vier Anzeigen

Ein Autofahrer wurde zudem angehalten, weil er bei der Fahrt sein Handy benutzte. Und auch eine 26-jährige Radfahrerin wurde mit ihrem Smartphone in der Hand angehalten. Insgesamt fertigten die Polizisten vier Anzeigen und erhoben 14 Verwarngelder.

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