Wahlkämpfer formulieren Ziele für die kommenden Jahre
CDU erwartet Osmo-Bebauung 2022

Münster -

Gut eine Woche vor der Kommunalwahl haben die CDU-Vertreter Markus Lewe (Oberbürgermeister), Stefan Weber (Fraktionschef), Angela Stähler (stellvertretende Fraktionsvorsitzende) und Simone Wendland (Langstagsabgeordnete, stellvertretende Kreisvorsitzende) vor der Presse noch einmal wichtige Wahlkampfziele formuliert.

Freitag, 04.09.2020, 20:30 Uhr
Sie erläuterten die Wahlziele der CDU (v.l.): Simone Wendland, Markus Lewe, Stefan Weber und Angela Stähler.
Sie erläuterten die Wahlziele der CDU (v.l.): Simone Wendland, Markus Lewe, Stefan Weber und Angela Stähler. Foto: Oliver Werner

Hier einige Aspekte aus der Pressekonferenz:

  • Osmo-Bebauung: Lewe und Weber zeigten sich glücklich darüber, dass die Grundeigentümer des alten Osmo-Geländes am Hafen jetzt zu einer Übereinkunft mit der Stadt gekommen sei. Damit sei der Weg frei für 690 geplante Wohnungen. Als nächsten Schritt folgt jetzt die Aufstellung eines Bebauungsplanes, wofür die CDU etwa 18 Monate veranschlagt. Weber und Lewe erwarten in dem Verfahren nicht so viele Einwände wie gegen das Hafencenter. Ein konkreter Baubeginn könne dann im Verlauf des Jahre 2022 folgen.
  • Metrobusse: Die CDU geht davon aus, dass es vor 2025 Metrobusse in Münster geben wird. Dabei handelt es sich um große Gelenkbusse auf separaten Spuren, die deutlich mehr Fahrgäste befördern können als „normale“ Busse. Eine wichtige Voraussetzung für Metrobusse, so Lewe, sei der Ausbau der so genannten Spinne, wofür etwa zwei bis drei Jahre erforderlich seien. Die Spinne ist der Knotenpunkt an der Stelle, wo der A-43-Zubringer, die Umgehungsstraße und die Weseler Straße zusammenkommen. Zu der Frage, ob für die Metrobusse bestehende Autofahrspuren auf den großen Ausfallstraßen wegfalle sollen, machte die CDU keine Angaben. Das sei Gegenstand einer laufenden Prüfung.
  • Schulausbau: Spätestens 2021, so Ratsfrau Angela Stähler, sollen alle Schulen in Münster einen Anschluss an das Glasfasernetz haben. Für die Digitalisierung werde die „Stadt sehr viel Geld in die Hand nehmen“. Als weiteres Ziel benannte sie: „Jedes Kind benötigt ein i-Pad“. Simone Wendland, CDU-Landtagsabgeordnete, sicherte in diesem Zusammenhang die Unterstützung des Landes zu. Eine neue Aufgabe, die die Stadt nach dem Willen der CDU angehen soll, ist die Lehrerausbildung im Hinblick auf die Digitalisierung.
  • Innenstadt: Mit diversen Maßnahmen möchte Oberbürgermeister Lewe die Attraktivität der City stärken. Dazu gehört beispielsweise ein geplanter „Abendmarkt“ am Donnerstag. Er solle dafür sorgen, dass es nicht nur samstags eine hohe Besucherfrequenz in der Stadt gebe. Weiteres Ziel ist eine bessere Anbindung des Martiniviertels und eine höhere Aufenthaltsqualität dort. Ein der Maßnahmen könnte eine autofreie oder autoarme Hörsterstraße sein.
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