Messe Bauen & Wohnen mit gemischter Bilanz
4400 Besucher in der Halle

Münster -

Gemessen an den Bedingungen der Corona-Pandemie war das Ergebnis gut, gleichwohl blies es klar hinter den Vorjahren zurück: 4400 Besucher an drei Tagen kamen zur Messe Bauen & Wohnen.

Sonntag, 06.09.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 07.09.2020, 16:09 Uhr
Bedingt durch die Corona-Pandemie blieb die Besucherzahl bei der Messe Bauen & Wohnen
Bedingt durch die Corona-Pandemie blieb die Besucherzahl bei der Messe Bauen & Wohnen Foto: pd

Von Freitag bis Sonntag fand in der Halle Münsterland die Publikumsmesse Bauen & Wohnen statt. Sie bot die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen rund um Bauen, Wohnen, Haus und Garten zu informieren.

Als am Sonntagabend um 18 Uhr die Tore geschlossen wurden, blickte der Veranstalter mit gemischten Gefühlen auf die drei Messetage zurück. Rund 4400 Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, in den persönlichen Kontakt mit den 162 ausstellenden Firmen zu treten und sich über Möglichkeiten der Sanierung, Renovierung oder des Neubaus beraten zu lassen.

„Natürlich hätten wir uns alle über den einen oder anderen Besucher mehr gefreut, aber in Anbetracht der aktuellen Corona-Lage stellen die Zahlen einen Lichtblick am Ende des Tunnels dar. Uns war von vornherein klar, dass wir in diesem Jahr nicht an die Zwanzigtausender-Marke der Vorjahre heranreichen werden“, gibt Dietrich Rengstorf, Geschäftsführer der Bauen & Wohnen, offen zu.

Trotzdem stellte sich das Team um Rengstorf der gewaltigen Herausforderung, in Corona-Zeiten eine Messe durchzuführen, und erarbeitete ein umfangreiches Sicherheits- und Hygienekonzept. „Dieses Konzept wurde von den meisten Besuchern und Ausstellern sehr gut angenommen. Es gab nur wenige Probleme, fast alle Leute hielten sich vorbildlich an die Maskenpflicht und das Einbahnstraßensystem“, freut sich Rengstorf. Die Hygienehelfer vor Ort hätten nur vereinzelt Hilfestellung geben müssen, erklärt er.

Die Besucher waren vom kostenfreien Eintritt begeistert. Meistens kamen sie zu zweit und selbst die Allerkleinsten wurden von Mami und Papi im Kinderwagen über das Gelände chauffiert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die jungen Paare waren vor allem auf der Suche nach Hausbaualternativen und ließen sich über Fördermöglichkeiten beraten. Gespräche mit Bauträgern wurden gesucht und viele Informationen gesammelt, die es nun auszuwerten gilt. Dekorationsartikel und Einrichtungsgegenstände konnten direkt auf der Messe, oftmals zu einem besonderen Messerabatt, erworben werden.

Wer Lust auf Fachvorträge rund um den Klimawandel, nachhaltiges Bauen oder Rechtsfragen hatte, fand in der Experten-Lounge in der Halle Mitte stündlich die Möglichkeit, den Referenten zu folgen. Natürlich durften auch hier gezielte Fragen gestellt werden.

Auf die nächste Messe Bauen & Wohnen müssen alle Interessierten diesmal nur knapp sechs Monate warten. „2021 gehen wir mit der Messe wieder zum bekannten Termin im Frühjahr an den Start“, gibt Dietrich Rengstorf bekannt. Vom 19. bis zum 21. März heißt es „25 Jahre Bauen & Wohnen“. Welche Highlights dann auf der Tagesordnung stehen, ließ er aber noch offen.

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