Aktion„Stadtradeln“
Münster sammelt über 900.000 Kilometer

Münster -

Radeln für den Klimaschutz und eine höhere Lebensqualität: Das ist das Ziel der Aktion "Stadtradeln". Die Stadt Münster hat zum ersten Mal teilgenommen - und die Münsteraner haben kräftig in die Pedale getreten.

Montag, 07.09.2020, 13:30 Uhr aktualisiert: 07.09.2020, 13:49 Uhr
Aktion„Stadtradeln“: Münster sammelt über 900.000 Kilometer
Über 900 000 Kilometer in nur drei Wochen haben die Münsteranerinnen und Münsteraner erradelt. Foto: Stadt Münster

Drei Wochen lang haben über 4000 Münsteranerinnen und Münsteraner im August für Radverkehr, Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale getreten und gemeinsam über 900.000 Kilometer "erradelt". Im Rahmen des Wettbewerbs "Stadtradeln" des internationalen Netzwerks Klima-Bündnis hatte die Stadt Münster dazu aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen und möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. 

"Eine tolle Leistung, die deutlich macht, dass Klimaschutz eine Gemeinschaftsaufgabe ist, zu der alle ihren Beitrag leisten können", sagt Oberbürgermeister Markus Lewe in einer städtischen Pressemitteilung. Auch Stadtbaurat Robin Denstorff ergänzt: "Das Fahrrad spielt eine zentrale Rolle für eine nachhaltige urbane Mobilität. Schön zu sehen, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger mit Engagement an der Aktion beteiligt haben."

Stadtradeln-Stars drei Wochen autofrei unterwegs

Gemeinsam mit den beiden Stadtradeln-Stars, der Direktorin des Allwetterzoos Dr. Simone Schehka und der Türmerin Martje Saljé, sowie den Organisatoren der Stadtverwaltung sprechen sie ihren Respekt an alle Teilnehmenden aus: "Jeder einzelne Kilometer zählt und allen Stadtradlern gebührt unser Dank!" 

Für die Stadtradeln-Stars war der Wettbewerbszeitraum mit einer besonderen Herausforderung verknüpft. Sie durften 21 Tage lang kein Auto von innen sehen. Besonders für Simone Schehka keine leichte Aufgabe, fand doch am letzten Stadtradeln-Wochenende ihr privater Umzug statt. Welche "autofreien" Erfahrungen die beiden gesammelt haben, lässt sich in ihren Blogeinträgen nachlesen .

"Einmal zum Mond und zurück"

Im Vergleich mit den anderen Kommunen hat es bei der erstmaligen Teilnahme an dem Wettbewerb zwar nicht für die vordersten Plätze gereicht, dennoch zeigen sich die Organisatoren der Stadtverwaltung zufrieden: "Wir sind gemeinsam locker einmal zum Mond und zurück geradelt", freuen sich Malte Konrad vom städtischen Fahrradbüro und Pia Niehues von der Koordinierungsstelle für Klima und Energie über den Erfolg. Dass noch Luft nach oben bleibe gebe Ansporn, in den nächsten Jahren noch mehr Kilometer zu sammeln.

Auf lokaler Ebene wird das Team mit der besten Kilometerleistung pro Kopf und mindestens zehn aktiven Radelnden prämiert, ebenso die drei Radelnden mit den besten Einzelleistungen. Nachdem die Kilometernachtragefrist abgelaufen ist, nehmen die Organisatoren nun Kontakt mit den Preisträgerinnen und Preisträgern auf. Auch die Gewinnerinnen und Gewinner der Verlosungsaktion werden in Kürze benachrichtigt. "In ein paar Wochen planen wir eine kleine ‚Corona-konforme‘ Preisübergabe", so die Organisatoren der Stadtverwaltung.

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