Kolpingjugend streamt Polit-Talk zur Wahl
Was die Jugend bewegt

Münster -

Junge Themen im Vordergrund: Die Kolpingjugend Münster-Zentral hat mit dem Diözesanverband unter dem Titel #ihaveastream einen Polit-Talk zur Kommunalwahl organisiert. Herausgekommen ist eine lebhafte Diskussion mit mehreren Schwerpunkten.

Dienstag, 08.09.2020, 10:00 Uhr
Waren bei #ihaveastream dabei (v.l.): Britta Spahlholz (Kolpingjugend), Ulrich Thoden (Die Linke), Niels Münck (Piratenpartei), Michael Krapp (ÖDP), Dr. Michael Jung (SPD), Jens Heinemann (CDU), Franz Schröer (Münster die Liste bunt und international), Lars Nowak (Die Partei), Selina Kraskes (Kolpingjugend), Simon Haastert (FDP), Theresa Niebler (Kolpingjugend) Leon Herbstmann (Bündnis 90/die Grünen)
Waren bei #ihaveastream dabei (v.l.): Britta Spahlholz (Kolpingjugend), Ulrich Thoden (Die Linke), Niels Münck (Piratenpartei), Michael Krapp (ÖDP), Dr. Michael Jung (SPD), Jens Heinemann (CDU), Franz Schröer (Münster die Liste – bunt und international), Lars Nowak (Die Partei), Selina Kraskes (Kolpingjugend), Simon Haastert (FDP), Theresa Niebler (Kolpingjugend) und Leon Herbstmann (Bündnis 90/die Grünen) Foto: Tonius Weiß

Kameras und Mikrofone erwarteten die Politiker, als sie zur politischen Gesprächsrunde der Kolpingjugend im Stadthotel eintrafen. Die Kolpingjugend Münster-Zentral hatte mit dem Diözesanverband unter dem Titel #ihaveastream einen Polit-Talk zur Kommunalwahl organisiert.

Das komplette Gespräch wurde dabei gefilmt und im Internet auf Instagram live gestreamt, heißt es in der Mitteilung der Kolpingjugend. Dabei konnten sich Zuschauer mit Fragen in einem Live-Chat aktiv in die Diskussion mit den Politikern einbringen. Vertreten waren Politiker aus neun Parteien, darunter auch Oberbürgermeisterkandidaten. Besonders im Fokus: die Anliegen der Jugend.

Wohnungsmangel als Thema in Münster

Thematisch ging es unter anderem darum, was man auf kommunaler Ebene gegen den Wohnungsmangel tun kann. Einig waren sich alle Parteien darin, dass mehr Wohnraum besonders für Menschen mit geringem Einkommen geschaffen werden muss, heißt es weiter.

Großen Gesprächsbedarf gab es zum Thema Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV). Moderatorin Britta Spahlholz fragte, wie Bus- und Bahnverbindungen in und um Münster attraktiver und vor allem kostengünstiger gestaltet werden können. Für einen ticketlosen ÖPNV, bei dem die jährlichen Kosten von circa 50 Millionen Euro über Steuereinnahmen der Stadt getragen werden sollen, sprachen sich sowohl Ulrich Thoden (Die Linke) als auch Michael Krapp (ÖDP) und Niels Münck (Piraten) aus. Die anderen Teilnehmer plädierten für ein reformiertes und vor allem günstigeres Ticketsystem.

Einigkeit bei der Sicherheit für Radfahrer

Beim Thema Sicherheit für Radfahrer im Straßenverkehr herrschte hingegen Einigkeit. Fahrradfahrer bräuchten Priorität im Straßenverkehr, egal ob durch mehr Radwege, Fahrradstraßen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen. Zum Schluss des etwa einstündigen Livestreams wandten sich die Politiker mit einem Appell direkt an die zumeist jungen Zuschauer: „Geht wählen!“

Der Stream steht laut Veranstalter weiterhin auf der Facebookseite der Kolpingjugend Münster-Zentral sowie im Youtube-Kanal des Kolpingjugend-Diözesanverbandes Münster zur Verfügung.

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