Neues Konzept in Münster
Markt ab Oktober nur noch auf dem Domplatz

Münster -

Der Wochenmarkt wird ab Oktober wieder komplett auf den Domplatz zurückkehren. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit. Eins zu eins wie früher wird er allerdings nicht aussehen.

Mittwoch, 09.09.2020, 19:15 Uhr aktualisiert: 10.09.2020, 08:36 Uhr
Noch ist es leicht, sich auf dem Domplatz an Markttagen aus dem Weg zu gehen. Das könnte sich bald aber ändern.
Noch ist es leicht, sich auf dem Domplatz an Markttagen aus dem Weg zu gehen. Das könnte sich bald aber ändern. Foto: Matthias Ahlke

Der aktuell entzerrte und auf den Prinzipalmarkt und den Westfalenfleiß-Parkplatz erweiterte Wochenmarkt soll in seine ursprüngliche Form zurückkehren. Das erläutert ein Stadtsprecher am Mittwoch auf Anfrage unserer Zeitung.
„Die Ausweitung der Abstände auf dem Markt hat über den Sommer hinweg gut funktioniert, der Dank dafür geht an die Beschicker genauso wie an die Besucher des Marktes. Nun planen wir eine Rückkehr zur Normalität“, so Corona-Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer in einer Pressemitteilung der Stadt.

Wochenmarkt verschwindet vom Prinzipalmarkt

Begonnen werden soll mit dieser Rückkehr zur Normalität in „sukzessiven“ Schritten ab Oktober, so der Stadtsprecher. Vom Prinzipalmarkt werde der Wochenmarkt demnach wieder verschwinden, der Bereich vor dem historischen Rathaus soll wieder so benutzbar sein, wie vor der Pandemie.
Geplant sei eine komplette Rückkehr des Marktes auf den Domplatz. Eins zu eins wie früher werde der Markt jedoch nicht aussehen. „Geringfügige Anpassungen sind notwendig“, erläutert Ordnungsamtsleiter Norbert Vechtel. So sollen die Blumenstände, die sich aktuell auf dem abschüssigen Weg am Dom gegenüber der Bischofsresidenz befinden, an ihrem neuen Standort bleiben.
Ebenso behalten die Imbissstände auf dem Westfalenfleiß-Parkplatz ihren seit einigen Monaten neu zugewiesenen Platz. Der Platz habe sich „für die Ausweitung der Gastronomie grundsätzlich bewährt, auch wenn er noch nicht allen Besuchern gut bekannt ist“, sagt der Stadtsprecher. Und Marktmeister Thomas Lehmkuhl ergänzt: „Dort können wir die vorgeschriebenen Sitzmöglichkeiten besser unterbringen. Auch die Warteschlangen reichen so nicht an die Stände heran, die frische Lebensmittel verkaufen.“

Gastronomie auf dem Markt

Final ist das neue Marktkonzept allerdings noch nicht. Es stehen weitere Gespräche zwischen der Stadt und den Standbetreibern an, um ein „tragfähiges und mit allen Beteiligten abgestimmtes Konzept“ zu erarbeiten, teilt der Stadtsprecher weiter mit.
Dabei sind die Verantwortlichen bereits spät dran. Ursprünglich sollte die Markterweiterung nur bis Ende August gelten, nun wurde die Regelung auf den September erweitert. Laut der Stadt gebe es in diesem Monat noch keine grundsätzlichen Änderungen. Aufmerksamen Marktbesuchern könnte jedoch aufgefallen sein, dass etwa ein Kaffeestand, der in den letzten Monaten auf dem Westfalenfleiß-Parkplatz stand, wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückgekehrt ist, inklusive eigener Tische und Stühle. Andere Gastronomiestände stellen wegen des Wetters wieder Pavillons über ihren Sitzplätzen auf, was laut der Stadt „bei nicht rundum geschlossenen Pavillons tendenziell unproblematisch ist“.

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