Tierische Rettungsaktion
Polizei und Bauarbeiter befreien Dackel nach 23 Stunden

Münster -

23 Stunden steckte Dackel Franz aus Münster in einem Kaninchenbau fest. Ein erster Rettungsversuch der Feuerwehr schlug am Sonntag fehl. Am Montagmorgen hatten dann aber die Polizei und helfende Bauarbeiter Erfolg. Franz ist wieder frei.

Montag, 21.09.2020, 13:01 Uhr aktualisiert: 21.09.2020, 13:58 Uhr
Tierische Rettungsaktion: Polizei und Bauarbeiter befreien Dackel nach 23 Stunden
Nach 23 Stunden konnte Dackel Franz dank der Bauarbeiter und der Polizei endlich befreit werden. Foto: Polizei MS

Ob Franz so schnell nochmal seinem Jagdtrieb nachgibt? Am Sonntagmorgen verfolgte der Zwergrauhaardackel ein Kaninchen an der Fürstenbergstraße - bis in den Bau. Dort bliebt das sechsjährige Tier stecken. Er passte nicht mehr durch den Ausgang.

Feuerwehr-Einsatz zunächst ohne Erfolg

Der Besitzer rief in seiner Not die Feuerwehr. Doch der Bau sei zu tief und zu verwinkelt gewesen - der Einsatz blieb ohne Erfolg. Doch am Montagmorgen unternahm Franz Besitzer gemeinsam mit der Polizei einen neuen Versuch zur Rettung des Tieres. Zunächst blieb auch diese Aktion erfolglos. Doch dann kam die zündende Idee. Ein Motorradpolizist fuhr zu einer nahegelegenen Baustelle und fragte die Arbeiter dort um Hilfe. Sie rückten mit einem Minibagger zum Kaninchenbau an und buddelten so lange bis Franz befreit werden konnten.

Nach 23 Stunden war der kleine Dackel endlich wieder bei seinem Besitzer. "Da ist nicht nur Franz, sondern auch dem Herrchen und allen Helfern ein risieger Stein vom Herzen gefallen", schreibt die Polizei auf Facebook.

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