Reisegewerbe-Betreiber in Münster unerwünscht
Der Kaffee, den das Amt nicht will

Münster -

Stuart Jefka ist aus den USA nach Münster gekommen. Er fühlt sich wohl und will bleiben. Die Verwaltung aber stellt ihn und seine mobile Kaffeebar vor große Probleme. Von Björn Meyer
Freitag, 02.10.2020, 18:45 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 02.10.2020, 18:45 Uhr
Möchte seinen Kaffee in Münster verkaufen: Stuart Jefka. Das Logo seines Reisegewerbes hat der Hobby-Künstler selbst entworfen.
Möchte seinen Kaffee in Münster verkaufen: Stuart Jefka. Das Logo seines Reisegewerbes hat der Hobby-Künstler selbst entworfen. Foto: Björn Meyer
Stuart Jefka stammt aus Salzburg. Später lebte er in Detroit und Miami (USA), legte ein Studium hin. Er arbeitete als Naturfilmer und auch als Schadstoff-Kontrolleur auf amerikanischen Baustellen. „Ich bin viel rumgekommen“, sagt der 38-Jährige mit einem charmanten Lächeln. Als es seine Schwester mit ihrem Ehemann nach Münster zog, schloss er sich an. „Mir hat es hier direkt gut gefallen“, sagt Jefka, dessen Mutter Österreicherin und dessen Vater Amerikaner ist. Jefka wollte sich etwas aufbauen. Seine gesamten Ersparnisse, rund 25 000 Euro, investierte er in eine mobile Kaffeebar auf einer Ape. Doch mittlerweile steht er vor den Scherben seiner Existenz. Der Grund: Bei der Stadt habe man ihm gesagt, man wolle ihn und sein Gewerbe nicht. Jefka sagt: „Ich zahle Steuern und ich habe alle Lizenzen.
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