Industriebauwerk wird eingelagert
Kran muss der Kanalverbreiterung weichen

Münster -

Wohin mit dem Weber-Elskes-Kran? Fest steht: Am Dortmund-Ems-Kanal kann er wegen der Verbreiterung des Kanals nicht bleiben. Stadt und Stadtwerke suchen deshalb einen neuen Standort. 

Mittwoch, 07.10.2020, 13:00 Uhr aktualisiert: 07.10.2020, 13:11 Uhr
Industriebauwerk wird eingelagert: Kran muss der Kanalverbreiterung weichen
Im Oktober bauen die Stadtwerke den Ladekran am Dortmund-Ems-Kanal ab und lagern ihn bis auf weiteres ein. Foto: Stadtwerke Münster

Ende Oktober demontieren die Stadtwerke Münster den grünen Weber-Elskes-Kran am Dortmund-Ems-Kanal. "Die Anlage muss aufgrund der geplanten Verbreiterung des Kanals durch das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) in Rheine von ihrem aktuellen Standort an der Wasserkante weichen", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke. Die Bauarbeiten zur Kanalverbreiterung will das WSA in dem Bereich im Sommer nächsten Jahres beginnen. Das Baufeld muss für die vorbereitenden Arbeiten frei sein.

Neuer Standort für Kran gesucht

Gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt suchen die Stadtwerke einen neuen Standort oder eine neue Verwendung für die markante Industrie-Anlage, deren Substanz angegriffen ist. Bis eine Lösung für den Kran gefunden ist, lagern die Stadtwerke die Bauteile ein.

Noch bis 2012 war der Kran, als letzter am Stadthafen, für den Güterumschlag in Betrieb. Bis zum Umzug des Werks an die Eulerstraße wurde er vom Betonwerk Weber & Elskes genutzt.

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