Mobiler Freizeitpark in Münster
Freizeitvergnügen vor dem Schloss – trotz Corona

Münster -

Der mobile Freizeitpark vor dem Schloss öffnet am Samstag (10. Oktober) mit klaren Regeln. Markus Heitmann, Vorsitzender des Schaustellerverbands, geht dennoch von einem Erfolg aus.

Freitag, 09.10.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 10.10.2020, 10:06 Uhr

Auf den ersten Blick mag manch einem der Unterschied gar nicht auffallen. Doch Markus Heitmann, Vorsitzender des Schaustellerverbands Münsterland, legt Wert darauf, dass das, was in den vergangenen Tagen vor dem Schloss aufgebaut wurde und am Samstag ab 12 Uhr seine Pforten öffnet, eben kein Send ist. 70 statt über 150 Beschicker beim mobilen Freizeitpark ist der zahlenmäßige Beleg dafür.

„Für uns ist das ein Notnagel“, sagt Heitmann, der bereits an mehreren mobilen Freizeitparks in den vergangenen Wochen und Monaten teilgenommen hat. Plötzlich aber ist er dann doch da – der Sendvergleich. „Wir haben im Grunde alle Fahrgeschäfte, die man auch vom Send kennt“, sagt Heitmann. Unter anderem sei Deutschlands neuestes Riesenrad, 50 Meter hoch, auf dem Gelände. Deutlich verringert wurde dagegen das Angebot von kleineren Buden und vor allem gastronomischen Angeboten.

2100 Besucher auf dem Schlossplatz

Ein weiterer Unterschied zum Send liegt in dem Gelände selbst. Lediglich 2100 Besucher dürfen sich dort gleichzeitig befinden, an der Schlossseite gibt es daher einen großen Eingangs- und daher auch Wartebereich, sollten doch einmal mehr Besucher gleichzeitig auf das Gelände wollen. Zudem wurde der Abstand der Buden zueinander um ein bis zwei Meter vergrößert. Deutlich auffälliger aber: Die Wege, beim Send oft eng voll, sind deutlich verbreitert worden. „Fast doppelt so breit“, sagt Heitmann.

Mobiler Freizeitpark vor dem Schloss öffnet am Samstag

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  • Vor Deutschlands neuestem Riesenrad, 50 Meter hoch, wurden am Freitag letzte Unebenheiten im Boden entfernt.

    Foto: Oliver Werner
  • Viele vom Send bekannte Fahrgeschäfte sind vor Ort.

    Foto: Oliver Werner
  • Zudem einige interaktive Attraktionen...

    Foto: Oliver Werner
  • Der Einlass wird reglementiert. Der Eingang befindet sich vor dem Schloss, der Eintritt beträgt einen Euro.

    Foto: Oliver Werner
  • Mehr Platz als beim Send ist zwischen den Angeboten.

    Foto: Oliver Werner
  • Letzter Feinschliff vor der Öffnung am Samstag um 12 Uhr.

    Foto: Oliver Werner
  • Das gastronomische Angebot ist zahlenmäßig gegenüber dem Send verringert worden.

    Foto: Oliver Werner
  • Trotz größerem Abstand gibt es auch einige Buden auf dem Gelände.

    Foto: Oliver Werner
  • Markus Heitmann, Vorsitzender des Schaustellerverbands Münsterland, glaubt an einen Erfolg.

    Foto: Oliver Werner

Am Eingang müssen sich die Besucher registrieren, um eine Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten. Außerdem wird ein Eintritt von einem Euro fällig. An allen Buden und auf Fahrgeschäften besteht Maskenpflicht. An gastronomischen Angeboten mit Sitz- oder Stehplätzen müssen sich die Besucher erneut registrieren.

Kein Feuerwerk und kein Familientag

Was sich nach Aufwand anhört, ist laut den Schaustellern in anderen Städten bereits auf Gefallen gestoßen. Das Feedback der Besucher sei gut. Verzichten müsse man lediglich auf Sonderaktionen wie Feuerwerk oder Familientag, da die Besucher möglichst gleichmäßig verteilt werden sollen. Der Freizeitpark hat bis zum 25. Oktober geöffnet; An Wochenende von 12 bis 22 Uhr, unter der Woche von 14 bis 22 Uhr.

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