Verzicht auf Halloween-Klingeltouren und Martinszüge
Die kleinen Geister sollen lieber zu Hause feiern

Münster -

Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer warnt eindringlich davor, dass Kinder an Halloween von Haus zu Haus ziehen oder mit Laternen beim Martinszug mitmarschieren. Hintergrund sind die dramatisch steigenden Corona-Infektionszahlen. Heuer rät zu alternativen Festen im kleinen Familienkreis.

Freitag, 30.10.2020, 09:00 Uhr aktualisiert: 30.10.2020, 09:12 Uhr
Keine kleinen Monster auf den Straßen, kein Laternenumzug: Corona-Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer rät dringend davon ab, am Samstag (31. Oktober) wie üblich Halloween zu feiern. (Symbolbild)
Keine kleinen Monster auf den Straßen, kein Laternenumzug: Corona-Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer rät dringend davon ab, am Samstag (31. Oktober) wie üblich Halloween zu feiern. (Symbolbild) Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Keine kleinen Monster auf den Straßen, kein Laternenumzug: Corona-Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer rät dringend davon ab, am Samstag (31. Oktober) wie üblich Halloween zu feiern und in den Tagen darauf, einen Martinszug auf die Beine zu stellen.

Vor dem Hintergrund der dramatisch steigenden Corona-Infektionszahlen warnt Heuer eindringlich davor, dass Kindergruppen wie sonst an Halloween gruselig kostümiert bei Dunkelheit von Haus zu Haus gehen, um Süßigkeiten einzuheimsen. Sein Vorschlag: Das Gruselfest in den eigenen vier Wänden oder im eigenen Garten feiern! Sich im kleinen Kreis zu treffen, aus Kürbissen schaurig-schöne Gesichter zu schnitzen und dabei den heimischen Süßigkeiten-Vorrat zu plündern, könne auch Spaß machen – und dient dem Schutz vor der weiteren Ausbreitung der Pandemie, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Heuer: "Natürlich ist es schade!"

Auch für die Anfang November angedachten St.-Martinszüge empfiehlt Heuer einen coronabedingten Verzicht: „Hier liegen Tradition, Botschaft und Ausgestaltung zwar anders als bei Halloween. Dennoch sollte auch hier die angestrebte Reduzierung von Kontakten den Ausschlag für eine Absage geben“, sagt er.

 Das sei in der Region bereits erfolgt, teilweise unter Gestaltung anderer Formen der Auseinandersetzung mit der Botschaft des Heiligen St. Martin. Heuer bedauert den Aufruf zum Verzicht: „Natürlich ist es schade für die Kinder. Ich hoffe aber auf Verständnis, dass wegen der aktuell sehr schnellen Ausbreitung des Virus keine andere Empfehlung möglich ist.“

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