Crowdfunding für Kinderbuch aus dem Kreuzviertel
Wenn Selbstvertrauen alles möglich macht

Münster -

Ein kleiner Elefant will durch einen Ring springen. Er glaubt fest an seinen großen Traum, obwohl er anfangs scheitert. Wie die Geschichte ausgeht, soll bald nach- beziehungsweise vorzulesen sein. Für den Druck ihres Kinderbuchs haben zwei Münsteranerinnen eine Crowdfunding-Aktion gestartet.

Mittwoch, 04.11.2020, 08:00 Uhr
Karin Hinrichs, Buchhändlerin beim Kinderkaufhaus Mukk (l.), und Miriam Zirke hoffen, dass die Geschichte vom Elefanten, der durch einen Ring springen wollte, bald gedruckt werden kann.
Karin Hinrichs, Buchhändlerin beim Kinderkaufhaus Mukk (l.), und Miriam Zirke hoffen, dass die Geschichte vom Elefanten, der durch einen Ring springen wollte, bald gedruckt werden kann. Foto: Renée Trippler

Wenn man fest an etwas glaubt – und vor allem an sich selbst –, kann man alles schaffen. Das ist die Botschaft der Geschichte vom „Elefanten, der durch einen Ring springen wollte“. Das Kinderbuch stammt von zwei Müttern aus dem Kreuzviertel. Miriam Zirke hat die Geschichte geschrieben, ihre Freundin Anna Nehez hat sie illustriert. Die beiden sammeln gerade Geld für den Druck der ersten Auflage. Viele Bücher sind bereits vorbestellt worden – unter anderem vom Kinderkaufhaus Mukk.

„Schon in der Grundschule habe ich gerne Geschichten geschrieben“, erzählt Autorin Miriam Zirke. In der Elternzeit habe sie dann endlich die Zeit für ein Buch gehabt, sagt die 46-jährige Personalreferentin.

Ein Elefant folgt seinem großen Traum

In ihrer Geschichte geht es um einen kleinen Elefanten, „der nach einem ganz tollen Traum aufwacht und unbedingt durch einen Ring springen will“. Überzeugt von seiner Idee gerät er aber zunächst an viele Ringe, die viel zu klein sind. Doch er lässt sich nicht unterkriegen und trifft auf seinem Weg schließlich auf Kinder und Tiere, die ihn unterstützen. „So findet er bei dem Versuch, seinen Wunsch zu erfüllen, vielleicht etwas noch viel schöneres“, verrät die Autorin.

Als sie anfing habe sich eigentlich an einer anderen Geschichte gearbeitet, doch dann sei ihr die Idee von dem kleinen Elefanten gekommen, erinnert sich Zirke. „Die hat sich dann quasi von alleine entwickelt, weil sie von Anfang an das transportiert, was mir so wichtig war und ich nicht eine Geschichte um die Botschaft konstruieren musste.“

7000 Euro sind das Ziel

Von der Geschichte überzeugt ist auch Buchhändlerin Karin Hinrichs. Sie hat deshalb einige Exemplare für das Mukk vorbestellt. „Man wird ja öfter gefragt, aber in diesem Fall war ich sofort überzeugt, weil die Geschichte so schön und so professionell konzipiert ist“, so Hinrichs. Sofern es die Corona-Situation zulässt, sollen im Mukk auch Lesungen stattfinden.

Das Ziel der Crowdfunding-Aktion sind 7000 Euro – mehr als 6100 sind bereits zusammengekommen. Die Aktion läuft noch bis zum 15. November.

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