Westfalenfleiß und Alexianer
Keine Corona-Kürzungen in Behindertenwerkstätten

Münster -

Viele Behindertenwerkstätten haben ihren Mitarbeiterin in der Corona-Pandemie das Entgelt gekürzt. Die beiden großen Betreiber in Münster, Westfalenfleiß und Alexianer, mussten diesen Weg noch nicht gehen. Beide räumen allerdings Schwierigkeiten ein.

Mittwoch, 04.11.2020, 17:00 Uhr
Westfalenfleiß und Alexianer: Keine Corona-Kürzungen in Behindertenwerkstätten
In vielen Behindertenwerkstätten wurden während der Pandemie Masken genäht. Foto: dpa (Symbolbild)

Viele Behindertenwerkstätten haben ihren Beschäftigten aufgrund der Corona-Pandemie das Entgelt gekürzt. Das hat das Inklusionsportal "Jobinklusive" berichtet. 

Die beiden großen Betreiber von Behindertenwerkstätten in Münster, Westfalenfleiß und die Alexianer, räumen auf Nachfrage zwar Schwierigkeiten ein, erläutern jedoch, dass sie diesen Schritt noch nicht gehen mussten. Westfalenfleiß zahle die Beschäftigten „unvermindert weiter“, so Hubert Puder, Sprecher der Geschäftsführung.

Und Simone Brauer von den Alexianern erläutert, „wir mussten es bisher nicht machen und hoffen auch, es in Zukunft nicht machen zu müssen“. Die Situation sei jedoch schwierig, da durch die Pandemie Kunden und Aufträge weggebrochen seien. Mit einem Betretungsverbot der Werkstätten wie im Frühjahr rechne Brauer jedoch nicht.

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