Mitarbeiter mit Corona infiziert
Uniklinikum schließt mehrere OP-Säle

Münster -

Das Uniklinikum Münster schließt mit sofortiger Wirkung insgesamt sieben Operationssäle. Der Hintergrund: Mehrere Mitarbeiter im Bereich des Zentral-OP haben sich mit dem Coronavirus infiziert.

Donnerstag, 05.11.2020, 16:24 Uhr aktualisiert: 05.11.2020, 16:46 Uhr
Mitarbeiter mit Corona infiziert: Uniklinikum schließt mehrere OP-Säle
Foto: dpa

Weil sich im Bereich des Zentral-OP (ZOP) des Universitätsklinikums Münster (UKM) mehrere Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert haben, schließt das UKM mit sofortiger Wirkung sieben Operationssäle zum Schutz von Patienten und Beschäftigten. Das hat das UKM am Donnerstag mitgeteilt. 

Bei den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern handelt es sich um insgesamt acht Personen aus verschiedenen Berufsgruppen. Alle im Zentral-OP beschäftigten Mitarbeiter, die mit diesen Personen in Kontakt gekommen sind, bekommen nun einen Abstrich auf das Coronavirus und wurden zu Quarantänezwecken aus dem Dienst genommen, bis sie zwei Mal negativ getestet wurden, heißt es weiter. 

UKM muss geplante Operationen absagen

Gleichzeitig wurden vorsorglich sieben Operationssäle voraussichtlich für zwei Wochen geschlossen. Durch die Schließung der Operationssäle müssen einige geplante Eingriffe abgesagt werden. Das UKM konzentriert sich damit auf medizinische Notfälle. Eine Gefährdung von Patienten könne zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden, heißt es in der Mitteilung der Uniklinik.

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