Freizeittipps für den Teil-Lockdown
Rezepte gegen die Langeweile

Münster -

Spazieren gehen, Fahrradtour, Badezimmer streichen - was macht Münster im November? Der Teil-Lockdown zur Eindämmung von Corona-Infektionen macht viele Freizeitaktivitäten unmöglich. Leser, Experten und Prominente haben dennoch ein paar gute Tipps.

Freitag, 06.11.2020, 10:00 Uhr aktualisiert: 06.11.2020, 12:11 Uhr
Wandern, Radtour, Lesen, Heimwerken: Unsere Leser verraten, mit welchen Aktivitäten sie durch den Lockdown kommen.
Wandern, Radtour, Lesen, Heimwerken: Unsere Leser verraten, mit welchen Aktivitäten sie durch den Lockdown kommen. Foto: dpa

Der November droht trist zu werden, denn der Teil-Lockdown zur Eindämmung von Corona-Infektionen macht viele Freizeitaktivitäten unmöglich. Theater und Kinos schließen, die Sportmöglichkeiten sind eingeschränkt, der Restaurantbesuch fällt gänzlich weg.

Wir haben unsere Leser gefragt, wie man die stille Zeit nutzen kann. Von Buchtipps über Routen für Radtouren bis zum Indoor-Kinderprogramm in Regenzeiten steuerten sie interessante Ideen bei. Außerdem erzählen Prominente, wie sie trotz regnerischer Herbsttage, Kontaktbeschränkungen und minimalem Freizeitangebot durch den November kommen. Und wer neue Ideen braucht, um die Kinder bei Laune zu halten, versucht sich vielleicht einfach mal an den Tipps vom Haus der Familie.

Freizeittipps für den Teil-Lockdown

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  • Raus an die frische Luft: Spazieren und Radfahren – das sind die Lieblingsbeschäftigungen unserer Leser. Auf Facebook schlägt Leser Dominik van Dannen eine Tour mit der Kamera durch die Rieselfelder vor. Peter Sü empfiehlt Rennradtraining. Verschiedene Radtouren rund um Münster findet man unter adfc-nrw.de, Wanderungen und Spaziergänge zum Beispiel auf der Homepage der Stadt.

    Foto: Oliver Werner
  • Unsere Leserin Karin Poeck zieht sich in der Corona-Zeit gern mit einem guten Buch zurück. Ihre Empfehlung: „Suleika öffnet die Augen“ von Gusel Jachina – die Lebensgeschichte einer jungen Tatarin, die unter Stalin nach Sibirien ausgewiesen wird. Besonders häufig werde derzeit der Roman „Hamster im hinteren Stromgebiet“ von Joachim Meyerhoff gekauft, sagt Peter Seiler von der Buchhandlung Schatzinsel. Seine Mitarbeiterinnen schwören auf „Offene See“ von Ben Myers, er selbst empfiehlt den kanadischen Krimi „Taqawan“ von Éric Plamondon. Und für die Kleinen? „Für Kinder im ersten Lesealter zwischen sechs und acht Jahren ist ‚Fanny ist die Beste‘ sehr empfehlenswert“, sagt Seiler.

    Foto: colourbox.de
  • Kürzlich bekam Steffi Stephan den Blues. Wegen Corona sagte der Jovel-Gründer eine Geburtstagseinladung ab. Samstag-Abend allein zu Haus? Gar nicht gut. Er schnappte sich eine Bassgitarre, begann zu üben – und die Stimmung hellte sich auf: „Die Leere war weg!“ Jetzt freut er sich auf sein erstes Konzert seit Februar – am 20. November als Live-Stream mit Sängerin Van de Forst.

    Foto: kal
  • Was man im Teil-Lockdown mit Kindern am besten unternehmen kann, wissen die Experten vom Haus der Familie. Zum Beispiel einen Salzteig-Igel bauen. Zuerst sammelt man Bucheckern, anschließend wird der Salzteig hergestellt. Dafür nimmt man zwei Tassen Mehl, eine Tasse Wasser, eine Tasse Salz und einige Tropfen Speiseöl. Daraus formt man einen Igel-Körper und steckt anschließend die Bucheckern als Stachel hinein. 1,5 Stunden bei 50 Grad in den Ofen, fertig ist der Igel. Ein weiterer beliebter Klassiker: Höhle bauen. Decken, Kissen, Wäscheständer oder was gerade zur Verfügung steht einfach zu einer Höhle umfunktionieren und so Bewegungsanreize geben und die Grobmotorik fördern. Auch spannend: ein Indoor-Barfußpfad aus Fellen, Steinen, Wasser und Sand. Eine Plastikunterlage ist empfehlenswert – es sei denn, man nutzt die Corona-Zeit ohnehin für eine Renovierung.

    Foto: imago
  • Skateboard-Legende Titus Dittmann kennt keine Langeweile. Auch nicht im Lockdown. „Ich habe so viele Ideen, das ist doch jetzt eine geile Zeit, um sich noch mehr Gedanken zu machen, wie man die Welt bewegen kann.“ Sein Zauberwort: Selbstbestimmung. Sein Tipp für den Lockdown: „Einfach in die Ecke setzen und über sich nachdenken.“ Und dann? „Das Leben selbst in die Hand nehmen, aktiv werden und einfach machen, was einem gut tut.“

    Foto: dpa
  • Die Zeit des Teil-Lockdowns kann auch genutzt werden, um daheim einmal auszumisten. Der Abstellraum oder doch der ganze Dachboden? Ob ganze Zimmer oder doch nur ein Regal: Dabei können längst vergessene Schätze gefunden werden. Und durch das Aussortieren wird auch noch Platz geschaffen. Gegenstände die entsorgt werden sollen, sollte man aber dennoch nicht  - wie auf dem Bild - einfach an den Straßenrand stellen. 

    Foto: dpa
  • Das Musikinstrument staubt in der Ecke zu? Jetzt ist die Chance sich wieder ans Musizieren zu wagen - vielleicht reicht es ja bis Weihnachten für ein besinnliches Weihnachtslied. Wichtig dabei: Rücksicht auf die Nachbarn nehmen. Die sind wegen des Lockdowns vermutlich auch gerade zu Hause. 

    Foto: dpa
  • Die Liste der Filme und Serien, die man unbedingt mal sehen wollte, wächst und wächst? Jetzt ist die Chance die Liste "abzuarbeiten". Oder man setzt lieber auf altbewährte Filme: Auch viele Klassiker sind auf den einschlägigen Streaming-Portalen zu finden. 

    Foto: dpa
  • Wer rastet, der rostet. Gefährlich: Lädt doch der Lockdown-Light zur Rast ein. Dagegen hilft Bewegung - auch in den eigenen vier Wänden. Anleitungen für verschiedene Workouts finden sich im Internet. Auch manche Krankenkassen vermitteln ihren Mitgliedern Online-Kurse, die eine Anleitung zur Bewegung bieten. 

    Foto: dpa
  • "Lass uns doch mal öfter telefonieren": Ein guter Vorsatz in manchen Freundschaften, der doch selten eingehalten wird. Nun ist die passende Zeit: Physische Kontakte sollen reduziert werden. Darunter muss der Kontakt zu Freunden und Bekannten aber nicht leiden. 

    Foto: dpa
  • Normalerweise schickt man nur Postkarten aus dem Urlaub? Dann kann man die Teil-Lockdown-Zeit auch dafür nutzen. Ob Familienangehörige oder Freunde: Über einen Brief freut man sich. Und in Zeiten der Kontaktbeschränkung kann man so in Kontakt bleiben. 

    Foto: dpa
  • Wer sonst am 23. Dezember in Panik ausbricht, weil er noch kein einziges Weihnachtsgeschenk hat, der kann jetzt die Zeit nutzen. So wird die Geschenksuche entspannter. Der Einzelhandel darf gemäß der aktuellen Regelungen öffnen, wenn die Abstände zwischen den Kunden eingehalten werden. Das bietet die Möglichkeit lokale Händler zu unterstützen. 

    Foto: dpa
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