Rat wählt am Mittwoch Nachfolger für Heinz Heidbrink
Peter Kaenders soll neuer Stadtheimatpfleger werden

Münster -

Er ist Verbindungsglied zwischen den Heimatvereinen und der Stadt Münster: Am Mittwoch wird ein neuer Stadtheimatpfleger gewählt. Der bisherige hört nach neun Jahren auf.

Sonntag, 08.11.2020, 20:00 Uhr aktualisiert: 09.11.2020, 12:46 Uhr
Soll neuer Stadtheimatpfleger werden: Peter Kaenders Foto: Matthias Ahlke
Soll neuer Stadtheimatpfleger werden: Peter Kaenders Foto: Matthias Ahlke Foto: Matthias Ahlke

Seit 2011 ist Heinz Heidbrink Stadtheimatpfleger in Münster. In dieser Funktion folgte er damals Ruth Betz. Doch jetzt endet dieses Kapitel. „Ich bin 75 Jahre alt“, begründet Heidbrink auf Nachfrage, warum er nicht mehr weitermachen will.

Einen Nachfolger haben die Mitglieder des Stadtheimatbundes bereits im Sommer einstimmig auserkoren und derweil dem Oberbürgermeister vorgeschlagen: Peter Kaenders, bislang stellvertretender Vorsitzender des Stadtheimatbundes, soll nach ihrem Willen künftig das Amt des Stadtheimatpflegers übernehmen.

Stelle an die Dauer der Wahlperiode des Rats geknüpft

Über diese Personalie muss der neue Rat in seiner ersten Sitzung am kommenden Mittwoch, die coronabedingt wieder in der Halle Münsterland stattfinden wird, noch abstimmen. Die 1980 beschlossene Stelle des ehrenamtlichen Stadtheimatpflegers ist jeweils an die Dauer der Wahlperiode des Rats geknüpft.

Der Stadtheimatpfleger solle bei Vorbereitung, Beratung und Koordinierung von Initiativen im Bereich der Heimat- und Stadtbildpflege einbezogen werden, heißt es zu seiner Aufgabe. Insbesondere im Kultur- und Planungsausschuss soll seine Stimme als Sachverständiger bei den einschlägigen Themen Gehör finden.

Als Mitglied im Vorstand des Stadtheimatbundes, der die Interessen von mehr als 30 der Heimat- und Brauchtumspflege verbundenen Vereinen in Münster vertritt, ist der Stadtheimatpfleger quasi Verbindungsglied zwischen Stadt und Vereinen.

Es war für mich eine bereichernde Zeit.

der bisherige Stadtheimatpfleger Heinz Heidbrink

„Es war für mich eine bereichernde Zeit“, resümiert Heidbrink seine fast neunjährige Tätigkeit. „Aber man muss beizeiten aufhören können.“ Wichtig sei es ihm gewesen, die Stadtheimatpflege als Team zu machen. „Das hat uns gutgetan“, sagt Heidbrink und verweist auf die vier Schwerpunkte der Arbeit des Stadtheimatbundes: Verbindungsstelle zu den Vereinen, Veranstalter der Kultur- und Heimattage, Organisation von Kunstausstellungen in der Torhaus-Galerie sowie die Pflege der niederdeutschen Kultur. Letzteres sah Heidbrink als sein Steckenpferd.

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