Geschäftsführerin Maria Kube geht in den Ruhestand
Wachwechsel an der Spitze des SkF

Münster -

Wechsel beim SkF: Geschäftsführerin Maria Kube geht Ende des Monats in den Ruhestand – nach 44 Jahren beim Sozialdienst katholischer Frauen. Ihre Nachfolgerin steht bereits fest.

Donnerstag, 12.11.2020, 11:00 Uhr
Die scheidende SkF-Geschäftsführerin Maria Kube (l.) mit ihrer Nachfolgerin Nicole Stange (r.) und
Die scheidende SkF-Geschäftsführerin Maria Kube (l.) mit ihrer Nachfolgerin Nicole Stange (r.) und Foto: Martin Kalitschke

44 Jahre hat sie beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Münster gearbeitet, seit 2001 war sie dessen Geschäftsführerin – nun geht Maria Kube in den Ruhestand. „Natürlich fällt mir das schwer“, gibt die 65-Jährige zu. „Doch das ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt.“ Die Nachfolgerin steht bereits fest: Nicole Stange, 41 und Mutter von zwei Kindern, arbeitet seit 2012 beim SkF in Münster, zuletzt als stellvertretende Geschäftsführerin.

Seit Jahresbeginn sei die Übergabe sukzessive vorbereitet worden, berichtet SkF-Vorstandsvorsitzende Anna Hakenes. „Ich bin glücklich, dass das nun so reibungslos geht. Bei Nicole Stange ist die Geschäftsführung auch in Zukunft in den richtigen Händen.“

Der SkF hält zahlreiche soziale Angebote vor allem für Frauen bereit – Adoptions- und Pflegekinderdienst, eine Fachberatungsstelle bei häuslicher Gewalt, Frauen- und Kinderschutzhäuser, eine Kita, Schwangerschaftsberatung, Wohnungslosenhilfe, um nur einige zu nennen. „Früher“, erinnert sich Maria Kube, „hat bei uns jeder alles gemacht.“

Diese Zeiten seien vorbei, der SkF setze angesichts immer komplexerer Herausforderungen immer mehr auf Spezialisierung. „Schließlich geht es darum, für Frauen passgerechte Angebote bereitzuhalten.“ Aktuell habe der SkF rund 100 festangestellte Mitarbeiterinnen, sie werden von 150 Ehrenamtlichen unterstützt.

Wie die Arbeit in Zukunft weiterentwickelt werden kann, darüber habe sie sich natürlich schon Gedanken gemacht, betont Nachfolgerin Nicole Stange. So sollen die Kapazitäten für die Unterbringung wohnungsloser Frauen ausgebaut werden, deren Zahl immer mehr wachse. Zudem gebe es Gedankenspiele, mit einem Investor ein neues Frauenhaus zu bauen. „An Ideen hapert es nicht“, sagt Stange. Aktuell sei es allerdings erst einmal vordringliche Aufgabe, wirtschaftlich gut durch die Corona-Krise zu kommen.

In Zukunft will sie den SkF noch bekannter machen – auch als guten Arbeitgeber. „Denn gute Arbeit können wir nur leisten, wenn wir auch gute Mitarbeiter haben“, betont sie.

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