Nach mehreren Corona-Fällen
Friseursalon-Inhaber drücken Bedauern aus - Hygienekonzept laut eigener Aussage eingehalten

Münster -

Ein Friseursalon am Hafen ist aktuell geschlossen, weil sich mehrere Mitarbeiter mit dem Corona-Virus angesteckt haben. Nun haben sich die Inhaber des Friseursalons zu Wort gemeldet. Sie drücken ihr Bedauern aus, geben sich aber optimistisch.

Mittwoch, 11.11.2020, 20:15 Uhr aktualisiert: 11.11.2020, 20:19 Uhr
Nach mehreren Corona-Fällen: Friseursalon-Inhaber drücken Bedauern aus - Hygienekonzept laut eigener Aussage eingehalten
(Symbolbild) Foto: dpa

Die Inhaber des Friseursalon „Cabelo“, Christel Vieth und Andreas Steinke, haben sich in einem Statement, welches auf verschiedenen Social-Media-Kanälen veröffentlicht wurde, zur Schließung ihres Lokals durch die Stadt Münster geäußert. Darin drücken sie den 47 betroffenen Kunden, die in der vergangenen Woche durch im Nachhinein positiv auf das Coronavirus getestete Mitarbeiter bedient wurden, ihr Bedauern aus. Die betroffenen Kunden seien umgehend informiert worden.

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Stets an alle Vorgaben gehalten

Allerdings erklären sie auch, sich sicher zu sein, dass „wir uns stets an alle Vorschriften, Vorgaben und Empfehlungen für Friseursalons gehalten haben“. Die Einstufung der Kunden als “Kontakte der Kategorie II“ durch die Stadt zeige, dass das Risiko einer Ansteckung in dem Friseursalon sehr gering bis unwahrscheinlich sei.

„Wir hoffen, es beruhigt Sie ein wenig, dass Sie ja auch selbst gesehen und erlebt haben, wie wir im Salon sowohl baulich als durch das Verhalten unser Mitarbeiterinnen (Maske, Abstand, Desinfektion…) alles dafür getan haben, Sie vor einer möglichen Infektion zu schützen“, heißt es in dem Statement weiter. Der Salon werde „in enger Abstimmung mit der Stadt“ erst wieder öffnen, wenn „alle Beteiligte 100 prozentig davon überzeigt sind, dass hier keine Gesundheitsgefahr besteht“.

Auf der Homepage des Friseursalons ist von einer Wiedereröffnung ab dem 23. November die Rede.

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