TV-Show „Ninja Warrior Germany“
Münsteraner will im Finale den Parcours bezwingen

Münster-Sprakel -

RTL strahlt am Freitag (27. November) um 20.15 Uhr die erste Finalrunde der Ninja-Warrior-Show aus. Mit dabei: Leon Wismann aus Sprakel. Der 19-Jährige tritt in der ersten Finalrunde gegen rund 50 Konkurrenten an.

Donnerstag, 26.11.2020, 21:00 Uhr aktualisiert: 27.11.2020, 10:42 Uhr
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Auch Foto: TVNOW/Markus Hertrich

Tarzan würde vor Neid erblassen, wenn er Leon Wismann sehen könnte. Denn über das Schwingen an Lianen von Ast zu Ast kann der 19-jährige Sprakeler Athlet nur müde lächeln. Er steht im Finale von Ninja Warrior. RTL strahlt am heutigen Freitag um 20.15 Uhr die erste Finalrunde aus: Die Kandidaten müssen sich an außergewöhnlichen Hindernissen beweisen. Und die haben es gewaltig in sich.

In rund fünf Metern Höhe müssen sich die Sportler beispielsweise an Rädern entlanghangeln, Sprünge von einem Hindernis zum nächsten über einige Meter meistern oder ihren Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen. „Es macht mir einfach Spaß“, so die einfache Erklärung von Leon Wismann, warum er sich beteiligt.

Begeisterung für den Ninja-Sport

Der sportliche Rettungssanitäter in Ausbildung hat schon mit acht Jahren angefangen, Hindernisse zu überwinden. „Klettern und Bouldern ist mein Hobby, das kommt mir natürlich zugute.“ Denn beim Überwinden von Hindernissen komme es in erster Linie auf die Griffkraft und die Koordination an. „Allerdings sind Aufgaben wie das Hangeln von einer Traverse zur nächsten mit dem Klettern nicht vergleichbar.“

Wettkamp mit 50 Konkurrenten

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  • Leon Wismann aus Sprakel ist bei RTL bei den „Ninja Warriors“ zu sehen.

    Foto: TV NOW/Markus Hertrich
  • Leon Wismann aus Sprakel ist bei RTL bei den „Ninja Warriors“ zu sehen.

    Foto: TV OW/Markus Hertrich
  • Leon Wismann aus Sprakel ist bei RTL bei den „Ninja Warriors“ zu sehen.

    Foto: TV NOW/Markus Hertrich
  • Leon Wismann aus Sprakel ist bei RTL bei den „Ninja Warriors“ zu sehen.

    Foto: TV NOW/Markus Hertrich
  • Leon Wismann aus Sprakel ist bei RTL bei den „Ninja Warriors“ zu sehen.

    Foto: TV NOW/Markus Hertrich
  • Leon Wismann aus Sprakel ist bei RTL bei den „Ninja Warriors „zu sehen.

    Foto: TV NOW/Markus Hertrich
  • Leon Wismann aus Sprakel ist bei RTL bei den „Ninja Warriors“ zu sehen.

    Foto: TV NOW/Markus Hertrich

Begonnen hat alles mit der Begeisterung für den Ninja-Sport, der aus Japan stammt und seinen Weg über Amerika auch nach Deutschland gefunden hat. „Ich habe vor drei Jahren schon die Wettkämpfe im Fernsehen verfolgt und wollte unbedingt mitmachen.“ Dann kam der große Tag für Wismann: Er schickte seine Bewerbung via Internet an den Fernsehsender. „Dann habe ich erst einmal nichts mehr gehört.“ Doch dann ging es Schlag auf Schlag. „Erst gab es ein Casting in Köln, wo man sich ein Bild von der Sportlichkeit der Bewerber machen konnte. Damals habe ich mich schon irrsinnig gefreut.“

Es gibt kaum Konkurrenz, sondern es gilt das Mitmachen.

Leon Wismann

Wer Leon Wismann beobachtet, der kann kaum glauben, was der Sanitäter leistet. „Es kann einfach jederzeit passieren, dass man sich an einem Hindernis nicht halten kann und ins Wasser fällt – dann ist der Wettbewerb gelaufen.“ Daher fiebere auch jeder Teilnehmer mit dem anderen mit. „Es gibt kaum Konkurrenz, sondern es gilt das Mitmachen“, sagt der Sprakeler. Dabei seien die Hindernisse einfach unberechenbar. „Ich habe auch eine gehörige Portion Respekt vor den Aufgaben mit Gleichgewicht.“

Die Familie von Leon Wismann, die zuerst gar nicht recht glauben konnte, dass er im Fernsehen auftritt, unterstützt ihn nach Kräften. „Meine Eltern fahren mich zu den Wettbewerben, und meine Freunde finden das auch alle ziemlich cool.“ Trainieren kann der 19-Jährige zum einen in der Halle Ninfly an der Siemensstraße, er sucht sich aber auch immer wieder Spots in Sprakel. „Man braucht nicht viel, um beispielsweise Sprünge zu trainieren. Aber das Training kann ganz schön hart werden.“

Am Freitag muss sich Wismann nun gegen rund 50 Athleten durchsetzen. „Da ist wieder alles offen, und man wird sehen, wie weit ich es schaffe.“

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