„Sendmanufaktur“ öffnet Geschäft
Send-Naschereien das ganze Jahr über

Münster -

Der Duft von gebrannten Mandeln und Waffeln gehört für viele fest zum „Send“ dazu. In der „Sendmanufaktur“ an der Steinfurter Straße gibt es die süßen Leckereien nun nicht nur, wenn sich auf dem Schlossplatz das Riesenrad dreht.

Donnerstag, 26.11.2020, 17:00 Uhr aktualisiert: 26.11.2020, 18:36 Uhr
Sie leiten den Familienbetrieb Sendmanufaktur: Simone Nixdorf, Sohn Mirko und dessen Ehefrau Nele.
Sie leiten den Familienbetrieb Sendmanufaktur: Simone Nixdorf, Sohn Mirko und dessen Ehefrau Nele. Foto: hö

Süße Leckereien vom Send das ganze Jahr über zu genießen: das hat sich Simone Nixdorf immer schon gewünscht und nun gemeinsam mit Familienmitgliedern diesen Traum mit der Gründung der „Sendmanufaktur“ erfüllt. Schon vor dem kleinen nur 34 Quadratmeter großen Laden an der Steinfurter Straße in Sichtweite zum Schlossplatz duftet es verführerisch nach gebrannten Mandeln und Waffeln.

„Es ist das, was Münster noch gefehlt hat“, sagt Simone Nixdorf selbstbewusst. Gemeinsam mit ihrem Sohn Mirko (29) und Schwiegertochter Nele Nixdorf leitet sie das kleine Süßigkeiten-Paradies. In dem Lädchen mit Kettenkarussell an der Wand wird beliebtes Send-Naschwerk produziert und präsentiert: gebrannte Mandeln und Nüsse, Schokoladen-Frucht-Arrangements, belgische Waffeln und Schokofrüchte.

Eröffnung mitten in der Pandemie

Seit 15 Jahren habe sie bereits mit dem Gedanken gespielt, selbst die beliebten Send-Süßigkeiten herzustellen und zu verkaufen, erzählt Simone Nixdorf, ein bekennender Send-Fan. Ihr Sohn Mirko, der seit drei Jahren bereits mit einem Partner die „481 Pizzamanufaktur“ an der Von-Kluck-Straße führt, stieg kurzerhand mit ein und setzte die Idee von der „Sendmanufaktur“ in die Tat um.

Mobiler Freizeitpark vor dem Schloss

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  • Auf dem mobilen Freizeitpark vor dem Schloss gibt es die gewohnten Leckereien.

    Foto: Oliver Werner
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist auf dem gesamten Gelände empfohlen, an den Buden und auf den Fahrgeschäften sind die Masken vorgeschrieben.

    Foto: Oliver Werner
  • Das neueste Riesenrad Deutschlands gibt es vor dem Schloss zu erleben...

    Foto: Oliver Werner
  • ...sowie auch noch wildere Fahrgeschäfte.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Wege sind breiter als beim Send, maximal sind 2100 Besucher gleichzeitig gestattet. Bis Donnerstagabend wurde diese Zahl noch nicht erreicht.

    Foto: Oliver Werner

Trotz der Corona-Krise, unter der der Einzelhandel derzeit leidet. „Aber der Mietvertrag war schon vorher unterschrieben“, erzählt Simone Nixdorf. Offensichtlich die richtige Geschäftsidee, wie die langen Schlangen von Naschkatzen in den ersten Tagen vor dem Geschäft zeigten. Künftig sollen auch weitere Süßigkeiten-Wünsche von Send-Liebhabern erfüllt werden, versprechen die Laden-Besitzer.

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