ZDF-Redakteur im Interview
„Wir peilen 100 Wilsberg-Folgen an“

Münster -

Die ZDF-Serie „Wilsberg“ gehört zu den erfolgreichsten deutschen Krimireihen. In diesem Jahr knackte erstmals eine Folge die Neun-Millionen-Zuschauer-Marke. ZDF-Redakteur Martin R. Neumann hatte in den 90ern den Wilsberg-Krimi des münsterischen Autors Jürgen Kehrer entdeckt und formte daraus einen TV-Hit. Im Interview spricht er über ein coronageprägtes Drehjahr, einen schmerzhaften Abgang und den „Running Gag“. Von Stefan Biestmann
Samstag, 12.12.2020, 14:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 12.12.2020, 14:00 Uhr
Ahoi, Herr Kapitän: Leonard Lansink - hier 2019 mit Rita Russek auf dem Aasee - wird möglicherweise noch lange als Privatdetektiv Georg Wilsberg weitermachen.
Ahoi, Herr Kapitän: Leonard Lansink - hier 2019 mit Rita Russek auf dem Aasee - wird möglicherweise noch lange als Privatdetektiv Georg Wilsberg weitermachen. Foto: Thomas Kost/ZDF/dpa
Die Dreharbeiten standen in diesem Jahr ganz im Zeichen von Corona. Was bedeuteten die Einschränkungen für Ihr Team? Neumann: Das sind Herausforderungen für alle Beteiligten. Das gesamte Kreativ-Team, das heißt alle Personen vor und hinter der Kamera, sind davon betroffen. So etwas stemmt man nur gemeinsam. Wo mussten Sie besonders improvisieren? Neumann: Wir hatten zunächst ein Hygiene-Konzept erstellt und beim Dreh natürlich die Hygiene- und Abstandsregeln sehr ernst genommen. Zu Beginn des ersten Lockdowns im März mussten die beiden für den Herbst geplanten Folgen zurückgestellt und zeitgleich zwei neue Drehbücher auf den Weg gebracht werden. Ziel war es, eine Produktion unter Corona-Bedingungen möglichst einfach zu gestalten. Wir hatten die Idee eines „closed sets“..
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