Arbeiten im Lockdown
Hürden auf dem Weg ins Homeoffice

Münster -

Es ist eines der Mittel zu Kontaktreduktion, viele erkennen jedoch auch die Aspekte der Nachhaltigkeit und Zeitersparnis: Homeoffice und mobiles Arbeiten werden immer mehr nachgefragt und angeboten, auch in der Stadtverwaltung. Unternehmen setzten sich schon mit Konzepten für „nach Corona“ auseinander. Von Renée Trippler
Mittwoch, 16.12.2020, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 16.12.2020, 07:00 Uhr
Mobiles Arbeiten im Wohnzimmer: Durch Corona hat der Trend einen Schub bekommen.
Mobiles Arbeiten im Wohnzimmer: Durch Corona hat der Trend einen Schub bekommen. Foto: dpa/Naupold

Vor dem ab heute geltenden Lockdown wurde seitens der Politik wieder dazu aufgerufen, möglichst von Zuhause aus zu arbeiten, um Kontakte zu minimieren. Viele Unternehmen bieten Homeoffice oder mobiles Arbeiten schon seit Jahren an. Allerdings ist es nicht in allen Bereichen möglich – zum Beispiel bei der ein oder anderen Behörde.

Ein Mitarbeiter der münsterischen Stadtverwaltung im Stadthaus 3 hatte sich an diese Zeitung gewandt, weil er bereits vor Wochen Heimarbeit beantragt, die aber nicht bewilligt worden sei. Der Leiter des städtischen Personalamtes, Michael Willamowski, sagte, man habe von dem betreffenden Dienstleister, der Citeq, die Bestände benennen lassen und diese nach Priorität verteilt – also unter der Prämisse, Kontakte zu reduzieren. „Normale“ Anträge auf Homeoffice seien hinten angestellt worden. 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7724949?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/1/7724949?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker