Schornsteinfegern fehlt Nachwuchs
Glücksbringer mit Zukunftssorgen

Münster -

Die Glücksbringer der Nation sorgen sich um Nachwuchs. Dabei ist das uralte Handwerk im Wandel und bietet jungen Leuten ganz neue Perspektiven, erklärt Schornsteinfegermeister Guido Rath. Von Karin Höller
Freitag, 01.01.2021, 10:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 01.01.2021, 10:00 Uhr
Freude über Schornsteinfegernachwuchs: Nick Berning (16) ist in die Fußstapfen seines Vaters Thomas Berning (r.) gestiegen und macht eine Ausbildung im Betrieb Böinghoff. Für den Schornsteinfegerberuf wirbt Guido Rath (l., Obmann der Kreisgruppe Münster)
Freude über Schornsteinfegernachwuchs: Nick Berning (16) ist in die Fußstapfen seines Vaters Thomas Berning (r.) gestiegen und macht eine Ausbildung im Betrieb Böinghoff. Für den Schornsteinfegerberuf wirbt Guido Rath (l., Obmann der Kreisgruppe Münster) Foto: pd

Ein Berufsstand, der seit jeher als Glücksbringer beliebt ist, sorgt sich um Nachwuchs. „Von den 233 Betrieben im Regierungsbezirk Münster gehen in den nächsten Jahren 70 bis 80 Inhaber in Rente“, weiß Guido Rath, Kreisobmann der Kreisgruppe Münster der Schornsteinfegerinnung. Gerne würden die Betriebe ausbilden, finden aber oft keine passenden Bewerber. Allein in Münster weiß Rath von sechs Betrieben, die Schornsteinfeger-Lehrstellen mangels Nachfrage nicht besetzen können.

„Offensichtlich wissen Jugendliche nicht, welche Perspektiven sie in diesem Nischenberuf“ wie ihn Rath nennt, haben. 

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