Interview mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller
Corona-Lage auf Intensivstationen ist angespannt

Münster -

Von Intensivbetten in Krankenhäusern über Wirtschaftshilfen im Umfang von knapp unter einer Milliarde Euro bis hin zum Digitalpakt Schule – die Bezirksregierung Münster ist tief ins Corona-Krisenmanagement involviert. Regierungspräsidentin Dorothee Feller zieht im Gespräch mit unserem Redaktionsmitglied Norbert Tiemann eine Bilanz des abgelaufenen Jahres. Von Norbert Tiemann
Dienstag, 05.01.2021, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 05.01.2021, 07:00 Uhr
Masken- und Desinfektionsmittel-Kontrolle, Wirtschaftshilfen in dreistelliger Millionenhöhe und Digitalisierung der Schulen – Regierungspräsidentin Dorothee Feller zieht im Interview mit unserer Zeitung eine Bilanz des Corona-Jahres 2020.
Masken- und Desinfektionsmittel-Kontrolle, Wirtschaftshilfen in dreistelliger Millionenhöhe und Digitalisierung der Schulen – Regierungspräsidentin Dorothee Feller zieht im Interview mit unserer Zeitung eine Bilanz des Corona-Jahres 2020. Foto: Bezirksregierung Münster

2020 geht als Corona-Jahr in die Geschichte ein. Als Regierungspräsidentin und Behördenchefin sind Sie massiv ins Krisenmanagement eingebunden ...

Feller: Wie in vielen Institutionen und Behörden sind im Laufe des Jahres 2020 etliche coronabedingte Aufgaben neu dazugekommen. Unser Krisenstab war zum Beispiel zu Beginn der Pandemie stark im Gesundheitsbereich engagiert. Dabei haben wir die Krankenhäuser bei der Beschaffung von zusätzlichen Intensivbetten und Beatmungsgeräten beraten und diese gefördert. Unser Arbeitsschutz war massiv gefordert, weil plötzlich Masken aus aller Welt angeschafft wurden, die auf Einhaltung der Vorschriften zu überprüfen waren. Das galt und gilt auch für die Desinfektionsmittel. Und bei der Schließung von Westfleisch war unser Arbeitsschutz ebenfalls intensiv eingebunden. Diese neuen Aufgaben mit Engagement zu bewältigen, gehört zu unserem Selbstverständnis: Wir sind im Öffentlichen Dienst tätig, und wenn das öffentliche Leben in Gefahr ist, dann ist besonders unser „Dienst am öffentlichen Leben“ gefordert.

Sie erstellen für den Regierungsbezirk die Corona-Statistiken. Wie steht es eigentlich aktuell um die Auslastung der Intensivbetten? Das ist ja ein wesentlicher Indikator für die Dramatik der Lage.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7751286?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/1/7751286?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker