14 Patienten auf Isolierstation
Corona-Ausbruch im Evangelischen Krankenhaus

Münster -

Im Evangelischen Krankenhaus im Kreuzviertel ist es zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. Das Infektionsgeschehen begann bereits Mitte Dezember, bestätigte am Dienstag ein Sprecher der Stadt. Noch immer befinden sich positiv getestete Personen auf der Isolierstation.

Dienstag, 05.01.2021, 21:00 Uhr aktualisiert: 05.01.2021, 21:22 Uhr
Am Evangelischen Krankenhaus hat es einen Corona-Ausbruch gegeben.
Am Evangelischen Krankenhaus hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Foto: kal

Am Evangelischen Krankenhaus (EVK) im Kreuzviertel hat es einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Auf der Isolierstation der Klinik befinden sich aktuell 14 positiv getestete Personen. Entsprechende Informationen unserer Zeitung hat am Dienstag die Stadt bestätigt.

Das Gesundheitsamt stehe bereits seit 14. Dezember wegen eines Infektionsgeschehens in engem Kontakt zum EVK. Es wurde möglicherweise durch zwei Verlegungspatienten aus einem anderen Krankenhaus ausgelöst, die bei der Aufnahme negativ getestet worden waren, aber innerhalb der nächsten Tage Corona-Symptome entwickelten, so die Stadt weiter. Daraufhin seien ein Isolierbereich für die positiv getesteten Patienten sowie ein Quarantänebereich für Verdachts- oder unklare Fälle eingerichtet worden. Zudem sei bei jedem neuen Patienten ein PCR-Test gemacht worden.

Teilweises Besuchsverbot

Infektionsschutz- und Hygieneauflagen seien umgehend erhöht worden. Mitarbeiter und Patienten müssten nun FFP2-Masken tragen, eine verschärfte Pausenregelung (nur eine Person) und ein teilweises Besuchsverbot wurden verhängt. Mitarbeiter und Patienten würden regelmäßig gescreent und getestet.

28 Mitarbeiter mussten wegen einer Infektion oder als Kontaktperson in Quarantäne, so die Stadt. Zuletzt sei ein Mitarbeiter am 24. Dezember positiv getestet worden. 16 Mitarbeiter hätten inzwischen wieder ihre Arbeit aufgenommen.

Corona-Lage in Münsters Krankenhäusern

In Münsters Krankenhäusern werden derzeit 106 Covid-19-Patienten behandelt, 18 davon auf Intensivstationen. Zwölf Menschen müssen nach Angaben der Stadt beatmet werden. Die Stadt vermeldete am Dienstag zudem vier weitere Corona-Tote.

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