Corona-Pandemie in Münster
Krisenstabs-Leiter: "Die Situation bleibt ernst"

Münster -

Die Corona-Zahlen sinken bislang unwesentlich – das ist auch in Münster zu beobachten. Am Mittwoch wurden 61 Neuinfektionen und sechs Todesfälle registriert. Laut dem Leiter des Krisenstabes ist die Lage weiterhin ernst.

Mittwoch, 06.01.2021, 18:00 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 20:49 Uhr
Proben für einen PCR-Test werden von einem Mitarbeiter im Corona-Testzentrum verpackt.
Proben für einen PCR-Test werden von einem Mitarbeiter im Corona-Testzentrum verpackt. Foto: Sina Schuldt/dpa (Symbolbild)

Die Münsteraner müssen private Kontakte nach der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW, die die Stadt bis zum Wochenende erwartet, weiter reduzieren. Treffen sind nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands und mit maximal einer weiteren Person erlaubt.

„Das wird ein kalter Januar“, beurteilte Leiter Wolfgang Heuer die weitere Restriktion am Mittwoch im Corona-Krisenstab. Für Münster gebe es mit Blick auf die Zahlen ( sechs weitere Todesfälle und 61 Neuinfektionen am Mittwoch) keine Entwarnung, war sich der Krisenstab einig. Die Situation bleibe ernst, so Heuer.

Impfungen in Altenheimen bis Mitte Januar

Hoffnung bereitet das Fortschreiten der Corona-Impfungen in den stationären Seniorenpflegeheimen. Sie sollen bis Monatsmitte abgeschlossen sein. Dann folgen die teilstationären Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser, wo nur das Personal geimpft wird. Anfang Februar soll das Impfzentrum in der Halle Münsterland endlich den Betrieb aufnehmen. Dort werden zunächst 80-Jährige und Ältere, die zu Hause leben, geimpft.

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