Bahn
Münster profitiert von neuen ICE-Verbindungen an die Nordsee

Münster/Rheine -

Neue ICE-Verbindungen: Die Bahn baut ihr Fernverkehrsangebot für Fahrten zwischen Nordrhein-Westfalen und der ostfriesischen Küste aus. Davon profitiert auch Münster.

Freitag, 08.01.2021, 10:35 Uhr aktualisiert: 08.01.2021, 11:04 Uhr
Fahrgäste laufen mit ihren Koffern an einem ICE-Zug vorbei.
Die Bahn setzt samstags auf der Strecke von NRW an die Nordsee künftig auf ICE-Züge. Foto: Christoph Schmidt (dpa)

Die Bahn baut ihr Fernverkehrsangebot für Fahrten zwischen NRW und der ostfriesischen Küste aus und setzt ab Herbst an Samstagen vier ICE-Verbindungen ein. „Damit möchten wir den Fahrgästen ganzjährig, also auch an den Wochenenden in den Wintermonaten, zusätzliche Reiseverbindungen zwischen NRW und Ostfriesland anbieten“, teilte eine Bahnsprecherin auf Anfrage mit.

Vom 11. September an sollen vier ICE-Züge bereits bestehende IC-Verbindungen ersetzen. Vorgesehen sind ICE-Verbindungen zwischen Stuttgart und Köln – mit Zusteigemöglichkeiten in Münster und Rheine – bis Norddeich Mole. Dort haben Reisende Anschluss an die Fähren nach Juist und Norderney. In Emden können Passagiere für die Fähre nach Borkum umsteigen.

Nordsee-Intercity auch im Winter

Zum Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember hatte die Bahn bessere Verbindungen Richtung Küste angekündigt. Einige bisher nur an Wochenenden in der Sommersaison fahrende IC-Züge zwischen Köln und Norddeich pendeln künftig ganzjährig.

Ab Dezember 2021 soll es zudem eine n eue IC-Verbindung über Münster ins Sieger- und Sauerland geben.

ICE-Verbindung 2020 nach Sommersaison eingestellt

Im vergangenen Sommer war die Küste Ostfrieslands zum ersten Mal per ICE erreichbar. In der Hochsaison verkehrten Züge zwischen München und Norddeich Mole – ebenfalls über Münster. Danach wurde sie wieder eingestellt. Ob es auch diese ICE-Verbindung 2021 geben wird, ließ der Staatskonzern offen. Im Sommer werde die Bahn kurzfristig Ergänzungen zu dem bestehenden Angebot in die Tourismusregionen prüfen, hieß es.

Zunächst hatte am Donnerstag die «Ostfriesen-Zeitung» (online) über die Änderungen berichtet.

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