Bundespolizei ermittelt gegen 43-Jährigen
Exhibitionistische Handlungen in der Regionalbahn

Münster -

Geschockt teilt sich die Reisende einer Zugbegleiterin in der Regionalbahn mit: Ein Mann soll in ihrer Gegenwart sexuelle Handlungen an sich selbst vorgenommen haben. Wenig später kann die Polizei den 43-Jährigen stellen.

Montag, 11.01.2021, 14:30 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 14:58 Uhr
Bundespolizei ermittelt gegen 43-Jährigen: Exhibitionistische Handlungen in der Regionalbahn
Foto: dpa (Symbolbild)

Ein 43-jähriger Mann soll am Sonntagabend in einer Regionalbahn von Rheine nach Münster in Gegenwart einer Frau sexuelle Handlungen an sich selbst vorgenommen haben. Die Frau verließ laut einer Pressemitteilung der Bundespolizei daraufhin unmittelbar die Vierer-Sitzgruppe, in dem auch der 43-Jährige saß und vertraute sich geschockt einer Zugbegleiterin an.

Diese habe umgehend die Bundespolizei informiert und durch ihr couragiertes Auftreten erreicht, dass der 43-Jährige ihr seinen Personalausweis aushändigte. Am Bahnhof Münster Zentrum-Nord verließ der Mann den Zug jedoch, wie es in der Mitteilung der Polizei heißt.

43-Jährigen am Hauptbahnhof gestellt

Eine sofort eingeleitete Fahndung durch Einsatzkräfte der Polizei blieb jedoch zunächst erfolglos. Erst einige Stunden später wurde der Tatverdächtige durch Einsatzkräfte der Landespolizei in der Nähe des münsterischen Hauptbahnhofs gestellt und an die Bundespolizei übergeben. 

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 43-Jährige wieder aus der Wache entlassen. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet. Außerdem sei laut Polizei veranlasst worden, dass die Videoaufzeichnungen aus dem Zug gesichert werden. 

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