Raubüberfälle
Angestellte und Kunde mit Schusswaffen bedroht

Münster -

Erneut bewaffnete Raubüberfälle in Münster: Nachdem bereits am Dienstag ein Drogeriemarkt in Wolbeck überfallen wurde, gab es in dieser Woche noch je einen Überfall auf einen Supermarkt und auf eine Tankstelle. Angestellte und Kunden wurden mit Waffen bedroht.

Donnerstag, 14.01.2021, 13:00 Uhr aktualisiert: 14.01.2021, 14:05 Uhr
Raubüberfälle : Angestellte und Kunde mit Schusswaffen bedroht
Die Täter bedrohten bei den Raubüberfällen mit Schusswaffen Angestellte und Kunden. Foto: Colourbox.de (Symbolbild)

In Münster hat es innerhalb weniger Tage gleich drei bewaffnete Raubüberfälle gegeben. Nachdem bereits am Dienstagabend ein Drogeriemarkt in Wolbeck überfallen wurde, berichtet die Polizei am heutigen Donnerstag von zwei weiteren Raubüberfällen.

Ein unbekannter Täter hat nach Angaben der Polizei am Dienstag um 21.20 Uhr eine Tankstelle an der Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße in Roxel überfallen. Der Räuber betrat laut Polizeibericht den Tankstellen-Shop und bedrohte die 26-jährige Angestellte mit einer Schusswaffe. Er forderte Bargeld, ging anschließend hinter den Tresen und griff einen geringen dreistelligen Bargeldbetrag. Der Täter konnte flüchten. Erst mit einem Tag Verzögerung meldete die 26-Jährige den Raub bei der Polizei.

"Kasse auf, Geld her"

Am Mittwochabend wurde ein Supermarkt Am Roggenkamp ausgeraubt. Kurz vor Ladenschluss - etwa um 20.50 Uhr - sei ein mit einer schwarzen Sturmhaube maskierter Mann in den Supermarkt gekommen. Laut der Mitteilung der Polizei ging er mit einer Waffe in der Hand zielstrebig zum Kassenbereich und forderte einen Kunden auf, sich hinzuknien. Daraufhin habe der Mann in akzentfreiem Deutsch "Kasse auf, Geld her" zu dem Kassierer gesagt. Der Täter nahm das Geld aus der Lade und steckte es in die Jackentasche. Dann verließ er den Supermarkt und verschwand in unbekannte Richtung.

Der Supermarkt-Räuber ist nach Zeugenangaben etwa 20 bis 22 Jahre alt, hat volle Lippen und war mit einer schwarzen Jeans und weißen Wollhandschuhen bekleidet. Die schwarze Sturmhaube hatte Schlitze an Mund und Augen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251/2750 entgegen.

"Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht, ist Bestandteil der Ermittlungen", teilt die Polizei mit.

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