Corona-Pandemie
Fünf weitere Corona-Todesfälle in Münster

Münster -

Traurige Nachrichten aus Münster: Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat sich weiter erhöht. Zwei Frauen und drei Männer sind nach Angaben der Stadt gestorben.

Donnerstag, 14.01.2021, 13:59 Uhr aktualisiert: 15.01.2021, 21:25 Uhr
Corona-Pandemie: Fünf weitere Corona-Todesfälle in Münster
In Münster hat es fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gegeben. Foto: dpa (Symbolbild)

In Münster hat es fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Wie ein Sprecher der Stadt mitteilt, sind zwei Frauen und drei Männer an oder mit Corona gestorben. Die Frauen waren 92 und 73 Jahre alt, zwei Männer waren je 83 Jahre alt, der dritte war 89 Jahre alt. Damit ist die Zahl der Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind, auf 73 gestiegen.

Im Vergleich zum Vortag gab es außerdem 43 bestätigte Neuinfektionen mit dem Virus. Die Gesamtzahl labordiagnostisch bestätigter Fälle ist dadurch auf 4856 gestiegen. Davon gelten nun 4163 Menschen wieder genesen - 25 mehr als noch am Mittwoch. In den münsterischen Krankenhäusern werden aktuell 95 Covid-19-Patienten behandelt, 16 davon intensivmedizinisch. Elf Patienten müssen beatmet werden. 

4787 Menschen gegen Corona geimpft

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken und liegt nun bei 74,9 (-3,2). Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe haben in Münster bislang (bis einschließlich 13. Januar) 4787 Menschen eine Erstimpfung gegen Corona erhalten, 2189 davon sind Bewohner, 2589 sind Mitarbeiterin Pflegeeinrichtungen.

Aus Sicht von Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer hat der aktuelle Lockdown noch nicht den Durchbruch zu deutlich besseren Infektionszahlen gebracht. Nicht vertrauensbildend allerdings sei es, „wenn nahezu als Dauerzustand die Debatte über die mögliche Verlängerung der Lockdown-Maßnahmen geführt wird“, sagte Heuer, nachdem zuletzt auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet auf harte Einschränkungen bis Ostern einstimmte. „Es weiß sowieso inzwischen jeder, dass erst bei günstigem Infektionsverlauf wieder ein paar Gänge herunter geschaltet werden wird. Da ist der Hinweis auf einen möglichen ungünstigen Verlauf wenig erhellend“, so Heuer.

Impfstoff für Münsters Krankenhäuser

Drei Wochen nach dem Start der Impfkampagne in den stationären Pflegeeinrichtungen der Stadt werden nun auch die münsterschen Krankenhäuser mit Impfstoff beliefert. Zunächst soll laut einer Mitteilung der Stadt ab dem 18. Januar ausschließlich Personal geimpft werden, das in medizinischen Bereichen mit hohem Risiko einer Corona-Infektion (so beispielsweise in Notaufnahmen, auf Intensivstationen etc.) tätig ist. Darüber hinaus gilt auch jenes Personal als priorisiert, das besonders vulnerable Personen behandelt, betreut und pflegt, bei denen ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer SARS-CoV-2-Infektion besteht (hier insbesondere in Onkologie und Transplantationsmedizin). Da auch hier die Impfstoffmenge begrenzt ist, wird in den Häusern eine sorgfältige Bedarfsermittlung durchgeführt. 

Wolfgang Heuer, Leiter des Corona-Krisenstabs: "Zwei Wochen vor der Inbetriebnahme des Impfzentrums in der Messehalle Nord am 1. Februar ist dies ein weiterer wichtiger Zwischenschritt, um die Ausbreitung des Coronavirus‘ einzudämmen und besonders gefährdete Personen vor einer schweren Erkrankung an Covid-19 zu schützen."

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