Kulturzentrum im Stadthafen 1
Grünes Licht für den Hill-Speicher

Münster -

Baugenehmigung erteilt: Der Umbau des alten Hill-Speichers für den Ruderverein Münster von 1882 und die B-Side kann beginnen. Jetzt wurde bekannt, bis wann das alte Lagergebäude umgebaut sein soll.

Samstag, 16.01.2021, 17:40 Uhr
Der Umbau des Hill-Speichers am Südufer des Stadthafens 1 kann beginnen. Zur Übergabe der Baugenehmigung trafen sich Vorstands-Sprecher RVM Dirk Bensmann, Stadtbaurat Robin Denstorff, Geschäftsführerin Wirtschaftsförderung Christine Zeller und Geschäftsführer B-Side Tobias Stroppel (v.l.) vor Ort.
Der Umbau des Hill-Speichers am Südufer des Stadthafens 1 kann beginnen. Zur Übergabe der Baugenehmigung trafen sich Vorstands-Sprecher RVM Dirk Bensmann, Stadtbaurat Robin Denstorff, Geschäftsführerin Wirtschaftsförderung Christine Zeller und Geschäftsführer B-Side Tobias Stroppel (v.l.) vor Ort. Foto: Stadt Münster/Amt für Kommunikation

Am Südufer von Münsters Stadthafen 1 kann der Umbau des alten Hill-Speichers für den Ruderverein Münster von 1882 e.V. (RVM) und die B-Side GmbH beginnen. Stadtbaurat Robin Denstorff überreichte den Projektpartnern jetzt die Baugenehmigung.

Bis zum Frühjahr 2023 wird das ehemalige Lagergebäude mit dem markanten Doppelgiebel umgebaut: Im Erdgeschoss richtet der Ruderverein RVM ein neues Vereinsheim mit Bootshalle und Anlegesteg im Stadthafen 1 ein. Im Obergeschoss entstehen die neuen Flächen der B-Side mit soziokulturellen Veranstaltungs- und Begegnungsräumen sowie Arbeitsbereichen für die Kreativwirtschaft. Insgesamt werden 4000 Quadratmeter für gemeinwohlorientierte Zwecke geschaffen, teilt die Stadt mit.

B-Side-Festival 2019

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  • Für das richtige Festivals-Outfit: Frische B-Side-Shirts wurden im Hinterhof des Hansarings 34 gedruckt.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Am Freitag gab das Singer-Songwriter-Duo Hugo und Mario in der Kaffeegiesserei am Hansaring ein Konzert.

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  • Am Freitagabend wollten so viele Besucher den Auftritt von Nowakkowitsch und Pete Jott im ExKaffee am Hansaring sehen, dass sie bis auf die Straße standen.

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  • Auf dem Hansaplatz verkaufte Theatermalerin Julia Reygers in ihre fair gehandelten Bio-Shirts mit selbst designten Aufdrucken. Ihr Label heißt "Die Farbküche".

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  • Großer Andrang: Die Psychedelic-Rock-Band Yenga spielte am Samstag auf dem Hansaplatz ein Konzert unter Bäumen bei Sonnenschein.

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  • ... hingen die Pläne und Informationen zum B-Side-Projekt an der Südseite des Stadthafens aus. Vor fünf Jahren wurde die Initiative B-Side ins Leben gerufen, um den Hill-Speicher auf der Südseite des Stadthafens 1 in ein Kulturzentrum zu verwandeln. Das Ziel ist es, auf den über 2500 Quadratmetern ein selbstverwaltetes Zentrum für Kunst, Kultur und Bildung zu schaffen, um Räume für die kreative Szene des Viertels zu schaffen.

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  • Am Infostand neben dem ExKaffee...

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  • Auch Oberbürgermeister Markus Lewe (2.v.r.) besuchte das B-Side-Festival. Ben-Paul Neßeler (2.v.l.), Mitglied des 30-köpfigen Organisations-Teams, führte den OB über den Hansaring.

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  • Petra Goldmann ist seit einigen Jahren in der B-Side aktiv. Für das Festival hatte sie den Hinterhof der Bernhard-Ernst-Straße 15, wo ihr Lederdesign-Atelier Tag der offenen Tür feierte, hergerichtet. Mit Kinderspielzone, kulinarischem Angebot und 90er-Flohmarkt bot der Hof eine stimmungsvolle Atmosphäre.

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  • Gegen Abend versammelten sich Hunderte Festival-Besucher vor dem alten Hill-Speicher am Mittelhafen, dem neuen B-Side-Gebäude auf der Südseite des Stadthafens.

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  • Am B-Side-Haus am Mittelhafen spielten Order 69 ein viel umjubeltes Konzert.

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  • Unter dem Motto "Waschen, schneiden, tanzen" gab es in der "Tätowiersucht" am Hansaring Haarschnitte auf Spendenbasis. Die Musik machte Tom Maverick, umgeben waren alle von den Kunstwerken von "Volker der goldene Reiter".

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  • Tom Maverick an den Turntables in der "Tätowiersucht" am Hansaring. Im Hintergrund: Kunstwerk von "Volker der goldene Reiter".

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  • Gemütlich: Im Hinterhof am Hansaring 34 drängelten sich die Menschen vorbei an den liebevoll hergerichteten Ständen.

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Die Wirtschaftsförderung verantwortet und steuert als Grundstückseigentümerin die Umbaumaßnahmen in enger Kooperation mit den Projektpartnern. Sie werden dabei durch die Assmann Münster GmbH unterstützt. Die Objektplanung liegt beim Büro Heinrich Böll Architekten aus Essen.

Für den Ruderverein, der aktuell noch im Bennohaus am Dortmund-Ems-Kanal beheimatet ist, bringt der Umzug an den Stadthafen mehrere Vorteile: „Mit dem Umbau schaffen wir ein modernes Vereinsheim mit funktionaler Infrastruktur, die wir für unseren Sport und das Vereinsleben brauchen“, sagt Dirk Bensmann, Vorstands-Sprecher des Rudervereins. „Am Hafenbecken haben wir zukünftig einen Standort, der uns vieles erleichtert. Dann gibt es zum Beispiel beim An- und Ablegen keine vorbeifahrenden Binnenschiffe.“ 

Projekt vor fünf Jahren gestartet

Vor mittlerweile fünf Jahren begann auf Initiative der Menschen aus dem Hansaviertel die ehrenamtliche Arbeit zum Erhalt des Hill-Speichers und der B-Side. Aus der vormaligen kreativen Zwischennutzung heraus, hat das B-Side-Kollektiv gemeinsam mit Quartiersbewohnern ein komplexes, nicht-kommerzielles Konzept für den 100 Jahre alten Speicher erarbeitet. „Auf dieser Grundlage werden wir nun ein breites Angebot rund um die Themen Kunst, Kultur, Bildung und gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung entfalten. Es entstehen Ausstellungsflächen, ein Veranstaltungsraum, Gruppenräume, Werkstätten, bezahlbare Arbeitsräume für kreative und soziale Nutzungen, Proberäume und vieles mehr“, erklärt Tobias Stroppel, Geschäftsführer der B-Side GmbH.  

Die Herrichtung des Gebäudes und dessen Umbau werden insgesamt rund zehn Millionen Euro kosten. Die Finanzierung wird durch mehrere Förderer sichergestellt: Die Kosten von 7,2 Millionen Euro für die B-Side werden über Städtebaumittel vom Land NRW finanziert. Der Ruderverein finanziert seinen Umbau selbst, mit Unterstützung aus der Sportförderung.

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