CDU-Antrag zur Schulentwicklung
General-Plan bis 2030 und Endgeräte für alle

Münster -

Die CDU-Ratsfraktion fordert, dass Eltern regelmäßig zur Akzeptanz der Planung zur Schulentwicklung bis 2030 befragt werden. Zum Thema Digitalisierung fordert die CDU, dass die Stadt alle Schüler mit digitalen Endgeräten ausstatten soll. 

Montag, 18.01.2021, 21:54 Uhr
CDU-Antrag zur Schulentwicklung: General-Plan bis 2030 und Endgeräte für alle
Die CDU fordert, dass die Stadt alle Schüler mit digitalen Endgeräten ausstattet. Foto: dpa

Inhaltlich soll die Verwaltung Rahmenkonzepte zu neun großen Themen der Schulentwicklung in Münster entwerfen: Ganz oben steht dabei die Gründung der dritten städtischen Gesamtschule, gefolgt von einem zusätzlichen weiterführenden Schulangebot im Stadtteil Gremmendorf. Weitere General-Themen sind unter anderem die Raumstandards im offenen Ganztag, Angebote für Schulverweigerer, die Schulentwicklungsplanung für die Berufskollegs, die Digitalisierung der Schulen oder die Zukunft von Haupt- und Förderschulen.

Als Grundlage für die Handlungsentscheidungen soll die Verwaltung einen umfassenden Bildungsbericht sowie die kleinräumige Bevölkerungsprognose vorlegen, um über die die Entwicklung der Schülerzahlen Aufschluss zu gewinnen.

Neue Herausforderungen für die Schulen

Als Begründung dieses umfassenden Arbeitsauftrages für die Verwaltung führt die CDU an, dass die Schulentwicklungsplanung von 2010 zuletzt 2014 fortgeschrieben worden sei – und sich seither immer neuen Herausforderungen zu stellen habe. Zum jetzt besonders brennenden Thema Digitalisierung fordert die CDU – ähnlich wie die FDP –, dass die Stadt alle Schüler mit digitalen Endgeräten ausstatten soll.

„Die Schulen sind wegen der Pandemie bald ein Jahr im Distanzunterricht“, so CDU-Ratsherr und Schulausschussvorsitzender Meik Bruns: „Da ist es endlich an der Zeit, zu klotzen.“

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