Kritik an ersten Arbeiten
JVA-Neubau: Es rumort in der Nachbarschaft

Münster-Wolbeck -

In wenigen Tagen sollen erste Maßnahmen im Vorfeld des JVA-Neubaus in Wolbeck vorgenommen werden. Unter den Anliegern regt sich Protest. Von Iris Sauer-Waltermann
Donnerstag, 21.01.2021, 20:30 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 21.01.2021, 20:30 Uhr
Noch ist die Ackerfläche unberührt, auf der die JVA entstehen soll. Demnächst sollen hier Entwässerungsarbeiten erfolgen.
Noch ist die Ackerfläche unberührt, auf der die JVA entstehen soll. Demnächst sollen hier Entwässerungsarbeiten erfolgen. Foto: isa

Während die Realisierung des Gefängnisneubaus am Ortsrand von Wolbeck mit großen Schritten vorangeht, fühlen sich die Gegner abgehängt. Es rumort in der Nachbarschaft.

Wie berichtet, hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW angekündigt, in den nächsten Tagen mit vorbereitenden Arbeiten für den geplanten JVA-Neubau in Form von Entwässerungsgräben zu beginnen. „Und wir haben keine Möglichkeiten, unsere Kritikpunkte zu Gehör zu bringen“, sagt Ulrich Langkamp verärgert. Der Gründer der Bürgerinitiative „Keine Flächenversiegelung für die neue JVA Münster“ sagt zwar „Ja“ zu einem Gefängnisneubau für Münster. Aber er protestiert nach wie vor in puncto Standort: Die JVA gehört nicht hierher!“

 „Das ist ein Verbrechen an der Natur“

Die 18 Hektar große Fläche an der Telgter Straße, auf der die JVA entstehen soll, zeichne sich „durch wertvolle Natur- und Ackerflächen aus“, betont Langkamp. 

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