Bilanz der Bußgelder
Stadt nimmt von Temposündern und Falschparkern 5,4 Millionen Euro ein

Münster -

Im Corona-Jahr 2020 war auf Münsters Straßen deutlich weniger los als in den Vorjahren. Doch wurden deshalb auch weniger Buß- und Verwarngelder von Temposündern und Falschparkern eingenommen? Die Bilanz des Ordnungsamtes ist überraschend. Von Helmut P. Etzkorn
Donnerstag, 28.01.2021, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.01.2021, 07:00 Uhr
Eine Lasertechnik, mit der in beide Fahrtrichtungen geblitzt werden kann, kennzeichnet den neuen Radarwagen. Der rote VW-Caddy ist eines von drei Einsatzfahrzeugen des Ordnungsamtes und wurde im vergangenen Jahr als Austausch für ein älteres Modell angeschafft.
Eine Lasertechnik, mit der in beide Fahrtrichtungen geblitzt werden kann, kennzeichnet den neuen Radarwagen. Der rote VW-Caddy ist eines von drei Einsatzfahrzeugen des Ordnungsamtes und wurde im vergangenen Jahr als Austausch für ein älteres Modell angeschafft. Foto: hpe

Die Stadt hat im vergangenen Jahr rund 5,4 Millionen Euro an Buß- und Verwarngeldern von Temposündern und Falschparkern eingenommen; etwas mehr als 2019, da waren es lediglich 5,1 Millionen Euro. Insgesamt gab es weniger, dafür aber schwerwiegendere Geschwindigkeitsverstöße. Im Durchschnitt wurde jeder Verstoß mit 55 Euro geahndet, insgesamt hagelte es 150 000 Anzeigen und Bußgeldbescheide.

Ordnungsamtschef Norbert Vechtel bilanziert ein „besonderes Jahr, nicht vergleichbar mit der Zeit davor“. Wegen Corona waren weniger Autos unterwegs, viele fuhren wohl deshalb auf den leereren Straßen etwas flotter durch die Westfalenmetropole. Bei der Überwachung des „ruhenden Verkehrs“ in den Außenbezirken machte das Amt Abstriche.

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