Marihuana-Handel
Zeuge verweigert die Aussage

Münster -

Dass er mit Drogen gehandelt hat, ist klar. Doch auch am dritten Verhandlungstag im Prozess gegen einen 22-jährigen Münsteraner blieb offen, welcher Umfang ihm bei diesem Handel nachgewiesen werden kann.

Donnerstag, 28.01.2021, 16:00 Uhr aktualisiert: 28.01.2021, 16:50 Uhr
Marihuana-Handel: Zeuge verweigert die Aussage

Im Prozess gegen einen 22-jährigen Münsteraner, dem die Staatsanwalt den Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringem Umfang vorwirft, und der zumindest in einem konkreten Fall geständig ist, hat am dritten Verhandlungstag ein Zeuge die Aussage verweigert. Er sollte eigentlich die Herkunft von 27 000 Euro erklären.

Diese Summe war bei dem Angeklagten gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es sich um Geld aus Drogenverkäufen handelt. Der Angeklagte sagt, das Geld stamme aus dem Verkauf des Mercedes seiner Mutter, bei der der Angeklagte noch wohnt. Bei dem Zeugen handelt es sich um einen Bekannten des Angeklagten, der den Wagen angeblich gekauft habe. So hatte er es bei der Polizei angegeben. Vor Gericht verweigerte er jedoch die Aussage, da er sich sonst nach eigener Aussage selbst belasten müsste.

Fortgesetzt wird der Prozess am 10. Februar. Dann treten die Mutter sowie ein Autohändler in den Zeugenstand, der ebenfalls von dem Auto-Verkauf Kenntnis gehabt haben soll.

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