Änderung bei Windrädern
Rote Blinklichter nur bei Bedarf

Münster -

Die bedarfsgesteuerte Nachterkennung, kurz BNK, soll dafür sorgen, dass Windräder in der Nacht nicht mehr stundenlang rot vor sich hin blinken. Auch die Windräder der Stadtwerke sollen mit dieser Technik ausgestattet werden.

Dienstag, 02.02.2021, 09:00 Uhr aktualisiert: 02.02.2021, 12:18 Uhr
Wenn die Sonne untergeht, beginnen Windräder zu blinken.
Wenn die Sonne untergeht, beginnen Windräder zu blinken.

„Bedarfsgesteuerte Nachterkennung“ – wer diese Begrifflichkeit nicht kennt, der kann auch kaum erahnen, worum es sich hierbei handelt. Nun, die bedarfsgesteuerte Nachterkennung, kurz BNK, soll dafür sorgen, dass Windräder in der Nacht nicht mehr stundenlang rot vor sich hin blinken, sondern dunkel bleiben, solange kein Flugzeug in der Nähe ist.

Auf jeden Fall werden auch die Stadtwerke-Windräder in absehbarer Zeit mit dieser Technik ausgestattet, so Pressesprecher Florian Adler auf Anfrage. Wann genau die Umstellung erfolgt, konnte Adler nicht sagen. Das Unternehmen mache sich aktuell mit der Technik vertraut und schaue sich nach Angeboten um.

Bis zum 31. Dezember 2022 muss jedes Windrad, so es denn mehr als 100 Meter hoch ist, über die BNK-Technik verfügen. Das ist gesetzlich geregelt. Grundsätzlich können Windräder eine Gefahr für tieffliegende Flugzeuge oder Hubschrauber darstellen, deshalb müssen sie auch nachts „erkennbar“ sein. Die blinkenden Lichter sind aber weithin sichtbar, nicht selten fühlen sich Anwohner dadurch in ihrer Nachtruhe gestört.

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