Kritik am Anmeldeverfahren
Lewe rechnet zum Start mit genügend Impfdosen

Münster -

Trotz Kritik am chaotischen Anmeldeverfahren rechnet Oberbürgermeister Markus Lewe mit genügend Impfdosen zum Start des Impfens der über 80-Jährigen am kommenden Montag. „Alles andere wäre der Supergau“, sagte Lewe. Von Ralf Repöhler
Dienstag, 02.02.2021, 12:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.02.2021, 12:00 Uhr
Oberbürgermeister Markus Lewe rechnet mit genügend Impfdosen zum Start des Impfens der über 80-Jährigen am kommenden Montag.
Oberbürgermeister Markus Lewe rechnet mit genügend Impfdosen zum Start des Impfens der über 80-Jährigen am kommenden Montag. Foto: dpa

Oberbürgermeister Markus Lewe geht von rechtzeitigen Impfstofflieferungen aus, damit am kommenden Montag (8. Februar) mit dem  Impfen  der über 80-jährigen Münsteraner in der Halle Münsterland begonnen werden kann. „Alles andere wäre der Supergau. Ich erwarte natürlich, dass zum Auftakt ausreichend  Impfdosen vorhanden sind“, sagte Lewe am Montag im Gespräch mit unserer Zeitung.

In Münster hatten rund 17 000 Senioren über 80 Jahre, die zu Hause leben, ein Schreiben bekommen, wonach sie sich zu zwei Impfterminen anmelden können. Der Start musste wegen der schleppenden Impfstofflieferungen bereits um eine Woche verschoben werden.

Das Anmelden über die zentrale Hotline und Homepage endete an den ersten Tagen für viele ältere Menschen im  Chaos . Anrufer kamen stundenlang nicht durch, die Webseite stürzte immer wieder ab, am Ende waren alle zunächst verfügbaren Termine weg. „Das war eine Havarie mit Ansage“, kritisierte Lewe, der auch Vizepräsident des Deutschen Städtetages ist, das gewählte Windhundverfahren.

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