Waghalsige Manöver
Polizei sucht nach Autorennen einen Zeugen

Münster -

Ende Januar haben Polizisten drei mutmaßliche Raser in Coerde gestoppt. Jetzt suchen die Beamten einen Fahrradfahrer, der als Zeuge wichtige Hinweise zu dem Vorfall geben könnte.

Mittwoch, 10.03.2021, 10:39 Uhr aktualisiert: 10.03.2021, 10:59 Uhr
Waghalsige Manöver: Polizei sucht nach Autorennen einen Zeugen
Die Polizisten entdeckten auf dem Hamannplatz frische Driftspuren. Foto: Polizei Münster

Nach der Auswertung von sichergestellten Smartphones im Zusammenhang mit einem Autorennen in Coerde, ist die Polizei nun auf der
Suche nach einem unbekannten Fahrradfahrer. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Drei Männer im Alter von 20 bis 21 Jahren hatten am Hamannplatz mit ihrem Auto Kavalierstarts durchgeführt, waren an Fußgängern vorbeigedriftet und mit überhöhter Geschwindigkeit durch Coerde gefahren. Die Beamten hatten den Wagen und ihre Handys sichergestellt.

Bei der Auswertung der Smartphones entdeckten die Beamten laut der Mitteilung in einem Video nun einen unbekannten Fahrradfahrer. Dieser war dem Auto auf der Coerheide entgegengekommen, als das Fahrzeug mit etwa 90 Stundenkilometer fuhr. Auf dem Hohen Heckenweg beschleunigten die Beschuldigten das Auto sogar auf über 150 Stundenkilometer.

Der Radfahrer wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0251/2750 bei der Polizei zu melden. Möglicherweise könne er wichtige Angaben zu dem Geschehen machen.


Ursprungsmeldung vom 2. Februar 2021:

Polizisten haben am späten Sonntagnachmittag am Hamannplatz in Coerde drei mutmaßliche Raser gestoppt. Die Beamten stellten das Auto sowie die Smartphones der drei Männer sicher, wie es in einer Mitteilung heißt.

Mehrere Zeugen hatten zuvor die Polizei alarmiert, als das rote Auto mit überhöhter Geschwindigkeit über den Hamannplatz fuhr, sogenannte Kavalierstarts mit durchdrehenden Reifen durchführte und an Fußgängern vorbeidriftete. Ein weiterer Zeuge schilderte den Beamtenlaut Polizeibericht, dass die Männer den Motor des Fahrzeugs immer wieder lautstark aufheulen lassen und auf der Königsberger Straße in der "Zone 30" neben vorbeilaufenden Kindern mehrere Autos überholt hätten.

Waghalsige Fahrten mit Smartphone gefilmt

Die Polizisten stoppten den Wagen an der Ecke Hoher Heckenweg/Josefine-Mauser-Straße und nahmen direkt den Geruch von verbranntem Gummi wahr. Der Motor des Fahrzeugs sei zudem auffallend heiß gewesen. Auf dem Hamannplatz entdeckten sie frische Driftspuren auf dem Asphalt.

Die drei Insassen im Alter von 20 bis 21 Jahren aus Steinfurt und Münster sollen nacheinander am Steuer gesessen und zudem ihre waghalsigen Manöver mit den Smartphones gefilmt haben. Bei der Kontrolle äußerten sie sich nicht zu den Vorwürfen. Das Trio erwartet ein umfangreiches Strafverfahren.

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