Serie: Unterricht auf Distanz
Was Schulen unternehmen, um in Kontakt zu bleiben

Münster -

Vier Wochen Distanzunterricht seit Ende der Weihnachtsferien: Hannah Langen, Klassenlehrerin an der Primusschule, versucht seitdem, digital zu unterrichten und Kontakt zu Schülern zu halten. Beides ist in diesen Zeiten nicht immer einfach. Von Karin Völker
Freitag, 05.02.2021, 09:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 05.02.2021, 09:00 Uhr
Der Junge hat noch vier Geschwister, kommt deswegen in die Notbetreuung der Primusschule – und hat jetzt dabei endlich Fahrradfahren gelernt. Lehrerin Hannah Langen (r.) und Integrationshelferin Polana Schaubach freuen sich mit ihm.
Der Junge hat noch vier Geschwister, kommt deswegen in die Notbetreuung der Primusschule – und hat jetzt dabei endlich Fahrradfahren gelernt. Lehrerin Hannah Langen (r.) und Integrationshelferin Polana Schaubach freuen sich mit ihm. Foto: Karin Völker

Es heißt ja eher, dass die Lernfortschritte der Kinder in der Coronazeit stagnieren. Peter hat aber jetzt etwas gelernt, womit er lange haderte. Der Achtjährige flitzt am Donnerstag mit einem Kinderrad über den Schulhof der Primusschule in Berg Fidel. Seine Klassenlehrerin Hannah Langen und die Integrationshelferin Polana Schaubach haben extra kleine Verkehrsschilder aufgestellt. Bremsen, absteigen, lenken – es klappt. Peter strahlt.

Der Junge ist eines der wenigen Kinder, die im Lockdown die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Es gibt noch vier weitere Geschwister zu Hause in der Vierzimmerwohnung. Drei ältere lernen dort zu Hause, Peter absolviert das Lernprogramm von der Schule aus – und nutzt den Freiraum, um individuell zu lernen, was für ihn wichtig ist – Fahrradfahren beispielsweise.

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