Corona-Pandemie
Virologe aus Münster zu Mutationen: Das Virus nicht laufen lassen

Münster -

Am Universitätsklinikum Münster forscht der Virologe Prof. Stephan Ludwig zu Wegen aus der Corona-Pandemie. Es sei auch mit Blick auf die neuen Mutationen richtig, die Infektionszahlen zu senken, meint er. Trotz der neuen Corona-Varianten blickt er optimistisch in die Zukunft. Ein von ihm entwickeltes Corona-Medikament wird gerade klinisch getestet. Von Renée Trippler
Sonntag, 21.02.2021, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 21.02.2021, 18:00 Uhr
Corona-Pandemie : Virologe aus Münster zu Mutationen: Das Virus nicht laufen lassen
Testen und Impfen sind die bisherigen Mittel im Kampf gegen Corona. Der münsterische Virologe Stephan Ludwig vom UKM (kl. Bild) erklärt, warum es jetzt falsch wäre, den neuen Virusmutanten freien Lauf zu lassen. Ein von ihm entwickeltes Medikament gegen schwere Folgen von Covid wird gerade klinisch getestet. Foto: Oliver Werner
Der Anteil der Virusvarianten, die als Variants of Concern (VOCs, besorgniserregende Virusvarianten) bezeichnet werden, insbesondere die Varianten „B.1.1.7“ und „B.1.351“, ist dem aktuellen Bericht des Robert Koch Institutes zufolge in den letzten Wochen weiter deutlich gestiegen. Laut einer Studie der Uniklinik Münster verbreiten sich die als ansteckender geltenden Corona-Mutanten vor allem in den Ballungsräumen in Nordrhein-Westfalen. Angesichts der Debatte um die Wirksamkeit von Impfstoffen und die Coronamaßnahmen gibt es viele Fragen zu „B.1.1.7“ und Co. Vor allem, da eine der neuen Virusvarianten mehrfach mutiert zu sein scheint – was die Immunität durch Antikörper beeinflussen könnte. Die schlechte Nachricht: Alle neuartigen Virusmutationen sind ansteckender, als das „alte“ Coronavirus.
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