Großprojekt im Allwetterzoo Münster
Wie baut man ein neues Tropenhaus?

Münster -

Für 21,5 Millionen Euro baut Dirk Heese, technischer Leiter des Allwetterzoos Münster, gerade ein neues Tropenhaus. Eine der vielen Herausforderungen bei dem ehrgeizigen Projekt sind (oder werden) die Namensgeber der Merantihalle: Die Urwald-Bäume werden nämlich eigentlich viel zu groß für Hallen. Von Annegret Schwegmann
Sonntag, 21.02.2021, 15:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 21.02.2021, 15:00 Uhr
Das alte Tropenhaus kurz vor seinem Abriss.
Das alte Tropenhaus kurz vor seinem Abriss. Foto: Wilfried Gerharz
Dirk Heese managt seit 22 Jahren neue Bauprojekte für den Allwetterzoo in Münster. Und genauso lange weiß er, dass ein – man könnte sagen – Gefälle besteht zwischen dem maximalen Anspruch und dem eher übersichtlichen Budget, das dafür zur Verfügung steht. „Oder so ausgedrückt: Wir wollen einen Mercedes. Das Geld reicht aber nur für einen Volkswagen.“ Dem technischen Leiter des Zoos stehen zwar 21,5 Millionen Euro zur Verfügung. Doch dafür soll er ein neues Tropenhaus inklusive Tagungszentrum bauen, das seinesgleichen sucht in Europa . Hochmoderne, ausgeklügelte und nachhaltige Wärmetechnik, ein Paradies für Urwaldtiere und -pflanzen in einem Traum von einem Tropenhaus, das seine Gäste in exotische Urlaubsstimmung versetzen soll – all das reizt ein Millionen-Budget schnell aus. Der Traum ist gegenwärtig nicht mehr als eine Grube, um deren regendurchtränkten Boden Heese seine Gäste mit vorsichtigen Schritten führt. Das Bauteam hat alles vorbereitet, um 36 Erdsonden in 250 Meter Tiefe zu rammen.
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