Flächennutzung am Stadthafen vereinbart
B-Side-Projekt vertraglich abgesichert

Münster -

Am Stadthafen tut sich was: Die Wirtschaftsförderung Münster hat der Initiative B-Side vertraglich zugesichert, dass diese auf dem Grundstück des ehemaligen Hill-Speichers ein soziokulturelles Zentrum errichten kann.

Donnerstag, 25.02.2021, 18:00 Uhr aktualisiert: 25.02.2021, 18:45 Uhr
Die Wirtschaftsförderung Münster überlässt der Initiative B-Side Flächen für ein soziokulturelles Zentrum. Die Vereinbarung unterzeichneten nun die WFM-Geschäftsführer Christine Zeller und Robin Denstorff mit dem B-Side-Geschäftsführer Tobias Stroppel (M.).
Die Wirtschaftsförderung Münster überlässt der Initiative B-Side Flächen für ein soziokulturelles Zentrum. Die Vereinbarung unterzeichneten nun die WFM-Geschäftsführer Christine Zeller und Robin Denstorff mit dem B-Side-Geschäftsführer Tobias Stroppel (M.). Foto: WFM/Martin Rühle

Ab dem Frühjahr 2023 will die Initiative ­B-Side in dem ehemaligen Hill-Speicher am Stadthafen 1 ein soziokulturelles Zentrum betreiben, das auf die Förderung eines breitgefächerten Kunst-, Kultur- und Bildungsangebots ausgelegt ist. Auch die gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung soll in der einzigartigen Einrichtung im Mittelpunkt stehen. Für die erfolgreiche Umsetzung des Konzepts wird die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) der B-Side die entsprechenden Flächen zur Verfügung stellen. Eine Nutzungsüberlassung der Veranstaltungs- und Begegnungsräume sowie Arbeitsbereiche für Kunstschaffende und für die Kreativwirtschaft haben die Projektpartner nun vertraglich vereinbart.

7,2 Millionen Euro vom Land

Die WFM verantwortet und steuert als Grundstückseigentümerin die anstehenden Um- und Anbaumaßnahmen in enger Abstimmung mit dem Projektpartner und mit Unterstützung der „assmann münster GmbH“. Die Objektplanung liegt bei Heinrich Böll Architekten aus Essen. Die aktuell ermittelten Kosten für das sozio-kulturelle Zentrum in Höhe von 7,2 Millionen Euro werden über Städtebaumittel vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert, heißt es in einer Mitteilung der WFM. Grundlage hierfür ist die förderfähige und antragsreife Projektentwicklung durch die B-Side in den letzten Jahren unter Begleitung der Stadt Münster.

Baugenehmigung seit Mitte Januar

Seit Mitte Januar liegt die Baugenehmigung vor. Alle Beteiligten erwarten nun den Start der Arbeiten an dem ehemaligen Speichergebäude.

Zu dessen künftigen Nutzern zählt im Übrigen nicht nur die B-Side-Initiative, sondern auch der Ruderverein Münster von 1882 (RVM). Er richtet im Erdgeschoss mit eigenen Mitteln und mit Unterstützung aus der Sportförderung ein neues Vereinsheim mit Bootshalle und Anlegesteg im Stadthafen 1 ein.

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