Missbrauchsfall Münster
Aus dem Alltag der Ermittlungskommission „Rose“

Münster -

Der Alltag in der Ermittlungskommission zur Aufklärung des Missbrauchskomplexes Münster ist psychisch belastend. Wie die Frauen und Männer der Polizei damit umgehen? Ein Blick in den Alltag. Von Dirk Anger
Sonntag, 28.02.2021, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 28.02.2021, 11:00 Uhr
Missbrauchsfall Münster: Aus dem Alltag der Ermittlungskommission „Rose“
In einer Gartenlaube in Münster (o. l.) wurden im Jahr 2020 Datenträger beschlagnahmt, die unter anderem Christian Fenner und Linda Wissing auswerten (u. l.). Marco Krause, Peter Buczilowski und Dirk Pomplun (o. r.) leiten die Ermittlungskommission „Rose“. Foto: Dirk Anger (3), Oliver Werner
Ihr Arbeitsalltag entzieht sich jeder normalen Vorstellung. Zu ihrem Kerngeschäft gehört es, das menschlich eigentlich nicht Fassbare zu beschreiben, auf Fotos und Videos dokumentierten, schwersten sexuellen Missbrauch in Worte zu kleiden, die dann Ermittlern und später der Justiz im Kampf gegen Kinderschänder helfen. Hinter jeweils vier Monitoren auf den gegenüberstehenden Schreibtischen im gut gelüfteten Büro sind Linda Wissing und Christian Fenner an diesem Vormittag wieder mitten im Alltagsgeschäft versunken. Sie gehören zum Bereich Auswertung in der fast 100-köpfigen Ermittlungskommission „Rose“, die seit Monaten den immer noch ausufernden Missbrauchskomplex Münster untersucht.
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