Autofreie Kanalpromenade
Anlieger pochen auf Wegerecht

Münster-Hiltrup/Gremmendorf -

Die Stadt Münster möchte die Hiltruper Kanalpromenade mit einem neuem Sperrpfosten für Autos dicht machen. Doch diese Rechnung hat die Stadt Münster offenbar ohne die Anlieger der Wohnsiedlung Schmitz-Kühlken gemacht. Die Bewohner pochen auf ein altes Wegerecht. Von Markus Lütkemeyer
Dienstag, 02.03.2021, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.03.2021, 07:00 Uhr
Die Kanalpromenade soll nach dem Willen der Stadt Münster für den Autoverkehr gesperrt werden. Einige Anwohner wehren sich dagegen – auch weil die zweite Route über den Angelsachsenweg nur behelfsmäßig ausgebaut sei.
Die Kanalpromenade soll nach dem Willen der Stadt Münster für den Autoverkehr gesperrt werden. Einige Anwohner wehren sich dagegen – auch weil die zweite Route über den Angelsachsenweg nur behelfsmäßig ausgebaut sei. Foto: mlü
Die Kanalpromenade wird als Radschnellroute ausgebaut. Der Hiltruper Abschnitt vom Ballonstartplatz zum Osttor spielt dabei eine Vorreiterrolle. Ende 2019 wurde ein intelligentes Beleuchtungssystem aufgestellt. Seitdem nutzen vermehrt Autofahrer die Strecke, um schnell zum Albersloher Wege zu kommen, heißt es. Ein Sperrpfosten wäre das preiswerteste Gegenmittel zum Schleichweg, argumentiert die Stadt Münster.
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