Weil Corona Tiertransporte erschwert
Zu viel Nachwuchs in den Zoos

Rheine/Münster/Gelsenkirchen -

Wegen der Corona-Pandemie hat der Zoo in Rheine begonnen, Tiere zu kastrieren, mit Hormonen zu sterilisieren oder voneinander zu trennen, um Nachwuchs zu verhindern. Das hat Rheines Zoodirektor Achim Johann erklärt. In den Zoos wir es eng, sagt er: „Der Tierbestand ist wie eingefroren.“ Von Stefan Werding
Montag, 08.03.2021, 18:45 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 08.03.2021, 18:45 Uhr
Weil Corona Tiertransporte erschwert: Zu viel Nachwuchs in den Zoos
Weil Corona Tiertransporte erschwert, müssen die Zoos überlegen, was mit dem Nachwuchs der Tiere passieren soll. Foto: Sven Rapreger
Wegen der Corona-Pandemie hat der Zoo in Rheine begonnen, Tiere zu kastrieren, mit Hormonen zu sterilisieren oder voneinander zu trennen, um Nachwuchs zu verhindern. Verschiedene Verhütungsmethoden Nach Johanns Worten ist das „Populationsmanagement fast schon ein Vollzeitthema geworden“ ist. Bei den Dscheladas, dem Publikumsmagneten des Rheinenser Zoos, sind schon verschiedene Verhütungsmethoden im Einsatz: In einer Gruppe ist das Männchen sterilisiert, obwohl ein unfruchtbarer Affe „aus populationsregulatorischen Gründen ein toter Affe ist“, wie Johan sagt. In der Gruppe, in der neben ihm mehrere Weibchen und verschiedene Jungtiere leben, herrsche ein „kompletter Nachwuchsstillstand“. In einer anderen Gruppen haben die Weibchen Hormonimplantate bekommen. Johann geht davon aus, dass dort die nächsten drei Jahre kein Nachwuchs kommt.
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