Interview mit Herbergsleiterin
Wie das Jugendgästehaus Aasee durch die Corona-Pandemie kommt

Münster -

Keine Klassenfahrten, keine Chöre, keine Jugendfreizeiten: Es ist in diesen Tagen erstaunlich still im Jugendgästehaus Aasee. Die Corona-Pandemie trifft das Haus hart, wie Herbergsleiterin Christiane Heinichen im Interview erzählt. Von Pjer Biederstädt
Samstag, 06.03.2021, 17:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 06.03.2021, 17:00 Uhr
Christiane Heinichen leitet das Jugendgästehaus Aasee an der Bismarckallee.
Christiane Heinichen leitet das Jugendgästehaus Aasee an der Bismarckallee. Foto: Pjer Biederstädt
Die Corona-Pandemie bedeutet für Jugendherbergen einen dramatischen Übernachtungs-Rückgang. Der DJH-Landesverband Westfalen-Lippe verzeichnete im Jahr 2020 ein Minus von rund 72 Prozent. Das Jugendgästehaus Aasee verbuchte 2019 noch rund 55 000 Übernachtungen, im darauffolgenden Corona-Jahr waren es nur noch rund 20 000. Trotz staatlicher Hilfen geht es den Herbergen schlecht. Christiane Heinichen, Leiterin des Jugendgästehauses Aasee, erklärt im Interview, welche Folgen die Pandemie für den Standort Münster hat. Frau Heinichen, die Zahlen sind alarmierend. Wenn das Jugendgästehaus Aasee ein Patient wäre, wie lautete Ihre Diagnose? Heinichen: Der Patient liegt leider auf der Intensivstation. Der Lockdown geht auf jeden Fall bis zum 28. März weiter.
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