Interview zu Schule in Corona-Zeiten
„Man vermisst die Normalität, man vermisst es, Freunde zu treffen“

Münster -

Die langen Schulschließungen hallen auch jetzt im Wechselunterricht nach. Ein 15-jähriger Schüler spricht über hohe Anforderungen und Probleme, die Schüler wie Lehrer in der Pandemie meistern müssen. Von Joel Hunold
Samstag, 20.03.2021, 16:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 20.03.2021, 16:00 Uhr
Interview zu Schule in Corona-Zeiten: „Man vermisst die Normalität, man vermisst es, Freunde zu treffen“
Eine Maske liegt im Unterricht in einem Gymnasium auf Unterrichtsunterlagen, während im Hintergrund Schülerinnen und Schüler mit Mund- und Nasenschutz zu sehen sind. Foto: Matthias Balk/dpa
Die Schulen haben vorerst wieder geöffnet, im Wechselunterricht sind Münsters Schülerinnen und Schüler in ihre Klassenzimmer zurückkehrt. Doch die langen Schulschließungen haben Kraft gekostet und hallen nach, erzählt Hesham Alhamwi (15), Schüler in der Einführungsphase (10. Klasse) am Wilhelm-Hittorf-Gymnasium und von 2018 bis 2020 Vorstandsmitglied des Jugendrats der Stadt, im Gespräch mit unserem Redaktionsmitglied Joel Hunold. Vor einem Jahr wurden die Schulen zum ersten Mal geschlossen. Wie hat sich der Unterricht verändert? Alhamwi: Beim ersten Lockdown hat man gemerkt, dass die Schulen technisch nicht vorbereitet waren. Auch die Lehrer hatten das Know-how nicht, um die Technik zu nutzen und den Unterricht entsprechend zu gestalten. Im ersten Lockdown gab es immer nur Aufgaben. Das war sehr eintönig, es gab keinen Austausch zwischen Schülern und Lehrern. Nach den Sommerferien war eigentlich erst alles normal. Es gab aber ein großes Durcheinander, wann man die Maske abnehmen darf.
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