Vertrag um fünf Jahre verlängert
Semesterticket für Studierende wird teurer

Münster -

Die gute Nachricht: Der Semesterticket-Vertrag zwischen dem AStA in Münster und Verkehrsbetrieben wurde um fünf Jahre verlängert. Doch es gibt auch eine schlecht Nachricht: Studierende müssen künftig mehr bezahlen.

Mittwoch, 31.03.2021, 10:00 Uhr
Vertrag um fünf Jahre verlängert: Semesterticket für Studierende wird teurer
Das Semesterticket in Münster wird teurer. Foto: Karin Völker (Archivbild)

Die Allgemeinen Studierendenausschüsse (AStA) der Universität Münster und weiterer Hochschulen in den Regionen Münsterland/Ruhr-Lippe haben sich mit den hiesigen Verkehrsbetrieben auf eine fünfjährige Verlängerung des regionalen Semesterticketvertrages geeinigt. Somit verlängert sich auch die an den Vertrag gekoppelte Erweiterung auf ganz NRW (NRW-Ticket) für den neuen Vertragszeitraum Wintersemester 2021/2022 bis Sommersemester 2026 (1. Oktober 2021 bis 30. September 2026).

Der Preis des regionalen Semestertickets, aktuell 130 Euro, werde in Anlehnung an die aktuell ausbleibenden Tariferhöhungen ein Jahr lang nicht erhöht, teilt der AStA mit. In den folgenden vier Jahren steigt der Preis demnach stufenweise bis auf 150 Euro an. Bereits heute gilt für die Stadtbusse die Mitnahmemöglichkeit von einer erwachsenen Person oder einem Fahrrad werktags ab 19 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen.

Mitnahmemöglichkeit wird ausgeweitet

Diese Mitnahmemöglichkeit wird ab dem kommenden Wintersemester auf den Schienenverkehr im Geltungsbereich des regionalen Semestertickets ausgeweitet. Der Geltungsbereich umfasst neben dem gesamten Tarifraum Münsterland/Ruhr-Lippe unter anderem auch die Strecken nach Osnabrück, Bielefeld, Paderborn, Dortmund, Enschede und Lingen. Zusätzlich können ab dem Wintersemester bis zu drei Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren im Geltungsbereich kostenfrei in Bus und Bahn mitgenommen werden.

Nachdem das Studierendenparlament der Uni Münster den ersten Preisvorschlag der Verkehrsbetriebe Anfang Februar auf Grund differierender Preisvorstellungen einmütig abgelehnt hatte, erhielt die Studierendenschaft am vergangenen Mittwoch ein verbessertes Angebot der Verkehrsbetriebe, welchem das Studierendenparlament am Montagabend seine Zustimmung erteilte.

Das Semesterticket sei für viele Studierende eine große Errungenschaft, da sie mit diesem in ganz NRW mobil sein könnten, ganz ohne umweltschädliches Auto, heißt es.

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